Alle geehrten Wagenbauer, Büttenredner und Hupfdohlen auf einen Blick (v. l.): Philipp Roland, Tino Böttcher, Maik Eßmann, Dieter Zink, Ulli Pogan, Bernd Zies, Herbert Roland, Denise Wiatrowski, Jürgen Graßhoff, Andreas Lamm, Heike Zink, Andreas Heuer, Niklas Schwesig und Julian Schulz.

Destedter feierten Kleinfastnacht – Prämierung beim Schoduvel

Alle Mithelfenden und Unterstützer der Destedter Fastnacht kamen am Sonnabend noch einmal zur traditionellen Nachfeier im Landgasthof Krökel zusammen. Nach der schon sensationellen Feier vor zwei Wochen freute sich die Junge Gesellschaft wieder über einen vollen Saal.

Nach den drei Ehrentänzen der Junggesellen und der Begrüßung durch Prinz Niklas Schwesig übernahm die Sunny-Kessband schnell das Ruder und zauberte in Nullkommanix eine volle Tanzfläche. Drumherum jubelnde Paar- und Einzeltänzer konnten sich bei Klassikern der Liveband wie „Sweet Caroline“, „Hulapalu“, oder „Die immer lacht“ kaum eine Verschnaufpause gönnen. Zu späterer Stunde kamen auch einige Freunde der Cremlinger Fastnachtgesellschaft und das Schandelaher Prinzenpaar vorbei und mischten sich unter die partywilligen Destedter.   

Präsident Julian Schulz nahm am Abend auch mit dem Prinzen einige Ehrungen vor. Für zehn Jahre Wagenbau wurden Tino Böttcher und Maik Essmann geehrt sowie Denise Wiatrowski für zehn Jahre Hupfdohlen. Andreas Lamm baut bereits seit zwei Jahrzehnten Motivwagen und Heike Zink ist in der gleichen Zeit in der Frauenbütt. Für 25 Jahre konnten hingegen Dieter Zink, Herbert Roland, Ulli Pogan und Bernd Zies geehrt werden. Seit nunmehr 30 Jahren sind Andreas Heuer und Jürgen Graßhoff Wagenbaumitglieder. Sie alle bekamen für ihr Engagement Orden überreicht. Im Anschluss folgte dann die sehnsüchtig erwartete Schleifenbesenversteigerung. Mit nur einem Euro, der in den Topf geworfen wurde, erhielt der Junggeselle Philipp Roland den Zuschlag. Mit einem dreistelligen Betrag nach dem amerikanischen Bieterprinzip ersteigerte er ihn. Um Mitternacht folgte noch der Barbiertanz der Junggesellen. Der Jungfuchs Jakob Bartels wurde dieses Mal vom Narrenfriseur Detlef Wallbaum „zu Tode rasiert“, jedoch von ‚Doktor Eisenbart‘ und ‚Schwester Gabi‘ (Joachim und Gabi Lüer) zum Glück wieder zum Leben erweckt. Die anschließende Schleifenbesenfeier mit Eierbraten fand bis in den frühen Morgen im Vereinsheim vom Sportverein statt. Mit nur wenigen Stunden Schlaf machten sich dann am Sonntagvormittag Junggesellen und Wagenbauer zum Braunschweiger Umzug mit sechs Motivwagen auf. Die Jury des Braunschweiger Schoduvels prämierte als besten Wagen die „Destedter Schlossbar“ (Die drei Diktatoren). Dass daraufhin bis in die Nacht gefeiert wurde, ist wohl selbstredend. An diesem Montag folgte dann als letzte Veranstaltung noch der Umzug mit der örtlichen Grundschule, bei dem die Kinder noch einmal auf ihre Kosten kamen. 


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