Die Arbeitsgemeinschaft stellt die neuen Termine für die Interkulturellen Höfe vor. Von links: An­dreas Riekeberg, Dennis Assmann, Claudia Wald, Heiderose Fritsche, Axel Klingenberg, Natalie Weidner, Viola Bischoff sowie die Praktikanten Amar Mhamed und Joshua Zill.

Interkulturelle Höfe werden fortgesetzt

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr wird die Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Höfe“ von der Arbeitsgemeinschaft „Willkommenscafé Roncallihaus“ fortgesetzt. In einem Pressegespräch wurden die neuen Termine vorgestellt.

Ziel der Interkulturellen Höfe sei es, durch die Begegnung mit Geflüchteten Ängsten und Vorurteilen entgegenzuwirken, erklärte Viola Bischoff vom Willkommenscafé. Gerade Ältere hätten hierbei Berührungsängste. „Wir wollen Orte schaffen, an denen man sich gerne aufhalten möchte und an denen man nicht das Gefühl hat, zu einer Begegnung gezwungen zu werden“, erklärte sie weiter. An zehn Terminen können Menschen, unabhängig von Nationalität, sozialem Bildungsstand und Religion, an den verschiedensten Orten beziehungsweise Institutionen einander begegnen.  Was an welchem Ort angeboten wird, entscheidet der Veranstalter selbst. So bleibe es spannend und abwechslungsreich und die Besucher können sich jedes Mal neu überraschen lassen. Bei der Freiwilligenagentur warten beispielsweise kleine Mitmachaktionen auf die Besucher und das Salawo lädt zu einem kleinen Gartenfest ein. Neu dabei in diesem Jahr sind das Kinder- und Familienzentrum Karlstraße, die Evangelische Familienbildungsstätte und die Diakonie. Zudem wird es eine Sommerpause zwischen 10. Juni und 10. August geben. Die Erfahrung habe gezeigt, dass es in dieser Zeit sowohl einen geringeren Zulauf als auch eine geringere Personaldichte gibt. „Da ist es schwierig, die Interkulturellen Höfe mit Leben zu füllen“, erklärte Bischoff. 

Los geht es am 24. März um 17 Uhr bei der Stabsstelle Integration der Stadt Wolfenbüttel (Rosenwall 1). Der jeweilige Gastgeber wird für Snacks und Getränke sorgen und Informationen zu seiner Einrichtung und seinen Angeboten bieten. Der zeitliche Rahmen von 17 bis 19 Uhr bleibt ebenfalls bestehen, um sowohl Berufstätigen, als auch Familien mit Kindern die Teilnahme zu ermöglichen.


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