Die Drachenklasse freute sich über ihre Stromhäuser (von links): Marlene, Marlon, Luca, Olivia, Tim, Leandro, Eike, Leonie, Lena und Alia; hinten Klassenlehrerin Beate Ströde.

MINT-Projekt in der Grundschule Remlingen kam gut an

Der Ausdruck „MINT“ ist ein Initialwort, das aus den Begriffen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik gebildet wurde. Auch in den Grundschulen stehen Inhalte aus dem MINT-Bereich auf dem Lehrplan.

„Vor allem im Sachunterricht werden technische und naturwissenschaftliche Themen behandelt“, war von Rektor Lars Eberst zu hören. „In unserer Grundschule haben sich die beiden vierten Klassen unter der Führung von Beate Ströde und Thorben Dröge mit dem Thema Stromkreise beschäftigt. Die Kinder stellten in den Unterrichtsstunden zunächst kleine einfache Stromkreise selbst her und untersuchten diese“, erklärte er weiter. Im März habe zudem eine Exkursion zum Gymnasium Große Schule stattgefunden. 

Dort hättenen die Schülerinnen und Schüler einen Tag lang aktiv am Physikunterricht teilgenommen. Viele unterschiedliche Versuche mit Licht und Schall wurden durchgeführt, die stets von den Schülern der Großen Schule begleitet und beaufsichtigt wurden. 

Als Abschluss zur Unterrichtseinheit baute jedes Kind in der Grundschule ein eigenes „Stromhaus“. Es handelte sich um einen speziellen Bausatz, der fächerübergreifend zusammengebaut wurde.

„Im Kunstunterricht haben die Kinder die Häuser angemalt und zusammengeklebt und im Sachunterricht wurden die Häuser von den Kindern fachgerecht verkabelt“, lobte Eberst. Dadurch werden alle „Verbraucher“, wie etwa die Lampen im Haus, mit Strom versorgt. Die Kinder haben viel zum Thema „elektrischer Strom“ gelernt, die Motivation war sehr hoch. 


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