Auf dem Bild: Von links: Bürgermeister Thomas Pink, Jens Imig, Geschäftsführer „gewerkdesign“, Museumsleiterin Dr. Sandra Donner, Markus Gröchtemeier, Mitarbeiter Museum Wolfenbüttel und Museumspädagogin Cortina Teichmann bei der Eröffnung des Bürger Museums.

Bürger Museum am Prof.-Paul-Raabe-Platz eröffnet

Im Rahmen einer Festveranstaltung wurde nach rund vier Jahren Bauzeit am vergangenen Donnerstag das Bürger Museum Wolfenbüttel eröffnet. Das moderne Museum spiegelt die Stadtgeschichte und das gesellschaftliche Leben in Wolfenbüttel wider. Dabei wurde die ehemalige Jahnturnhalle zu einem zeitgemäßen Bürgermuseum mit einer multifunktionalen Ausstellungsarchitektur umgebaut, ein in Deutschland vermutlich einmaliges Projekt.

Den Grundstock für das Bürger Museum legte eine testamentarische Schenkung der bekannten Wolfenbütteler Familie Zimmermann in Höhe von 750.000 Euro.

Die nach neuesten musealen Kriterien konzipierte Dauerausstellung des Bürger Museums orientiert sich an Themenschwerpunkten, um die Besonderheiten der Wolfenbütteler Stadt- und Bürgergeschichte der vergangenen 500 Jahre hervorzuheben: Stadtwerdung im Schatten der Residenz, Wasserwege, Industrialisierung, bürgerliches Leben des 19. und 20. Jahrhunderts mit den beiden Weltkriegen, Wirtschaftswunder und Stadtsanierung bis in die Gegenwart. So reicht die Bandbreite der Ausstellungsexponate von Kubatonmöbeln, dem Who’s Who der Stadtgesellschaft bis zum Basketballsport.

Von zentraler Bedeutung ist die Beteiligung der Bürger an der Ausstellung durch das Bereitstellen von Leihgaben aus ihren Familien. In einem offenen Archiv werden Dokumente und Objekte gesammelt und unter dem Motto „Wolfenbütteler Bürger erzählen Geschichte“ in einer großen Schauvitrine präsentiert. 

Der Eintritt ist für alle Besucher bis zum Jahresende 2017 frei. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Kontakt: museum@wolfenbuettel.de


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