Während im Schloss Museum „Kostbarkeiten aus Sand und Asche“ gezeigt werden, warten die Vitrinen im Bürger Museum darauf, mit Leben erfüllt zu werden. Am Tag der offenen Tür können die Museen kostenfrei besichtigt werden.

Schloss- und Bürger Museum laden zum Tag der offenen Tür

Anlässlich des Internationalen Museumstages findet am Sonntag, 21. Mai, von 10 bis 16.30 Uhr ein Tag der offenen Tür im Schloss- und Bürger-Museum statt. Während im Bürger Museum die erst kürzlich eröffneten Räumlichkeiten begutachtet werden können, lädt das Schloss-Museum unter anderem zu mehreren Kurzführungen durch die neue Sonderausstellung „Kostbarkeiten aus Sand und Asche“ ein.

„Für uns ist der kommende Sonntag ein ganz entscheidender Tag“, betonte Museumsleiterin Dr. Sandra Donner. „Zum ersten Mal werden wir mit beiden Museen den Internationalen Museumstag bespielen.“ Denn erst vor Kurzem, am 11. Mai, wurden nach über vier Jahren die Räumlichkeiten des neu errichteten Bürger Museums der Öffentlichkeit präsentiert. Unter dem Motto „Wolfenbütteler Bürger erzählen Geschichte“ werden hier Dokumente und Objekte in einer großen Schauvitrine präsentiert.

Getreu dem Konzept des Bürger-Museums soll auch beim Tag der offenen Tür die erzählte Geschichte der Bürger im Fokus stehen. Von 10 bis 16.30 Uhr können Besucher den historischen Hintergrund der ehemaligen Jahnturnhalle aus erster Hand erfahren. Unter anderem wird Jürgen Wohlers da sein, der einen Blick auf die Geschichte und den Sport in der Halle werfen wird.

„Auch die Bürger sind aufgerufen, uns Objekte zum Thema „Sport“ vorbeizubringen. Welche Sportarten das sind, ist egal. Die Hauptsache ist, dass sie einen regionalen Bezug haben“, so Donner. Denkbar wären beispielsweise alte Sportgeräte, wie Springseile, Keulen, Bänder oder Reifen, aber auch Trikots oder alte Badebekleidung. „Wichtig ist dabei vor allem, was dahinter steckt. Wir wollen mit den Objekten weiter Geschichten erzählen“, erklärte Donner. Für die Feinschmecker in Wolfenbüttel gibt es am Tag der offenen Tür auch die leckeren „Museumskekse“ zu kaufen, die nach traditionellenem Rezept der Konditorenschule Lambrecht gebacken wurden.

Weitere Aktionen warten dann im Schloss Museum. Neben stündlichen Kurzführungen durch die neue Sonderausstellung „Kostbarkeiten aus Sand und Asche“ können die Besucher einem echten Kunsthandwerker über die Schultern schauen. Glasgraveur Wolfgang Straub aus dem Bayersichen Wald demonstriert, wie kunstvolle Gravuren entstehen. Wer möchte, kann seine Gläser mitbringen und sich sogar seine persönliche Wunsch-Gravur von Straub erstellen lassen. Zudem besteht von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr die Möglichkeit, alte Gläser schätzen zu lassen. Die Sammler und Sachverständigen Prof. Dr. Matthias Heintzen und Wieland Kramer begutachten kostenfrei die alten gläsernen Schätze der Besucher. Es wird also so einiges zu erleben und zu bestaunen geben. Der Eintritt zum Tag der offenen Tür ist frei.  


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