Das neue Übergangs-Zuhause wurde übergeben. Mit dabei waren (von links): Schulleiterin Heidi Brackmann, Wenke Wendland-Krause, Stadtrat Thorsten Drahn, Claudia Hesebeck, Bürgermeister Thomas Pink, Bernd-Georg Kuder (Hochbauamt), Ratsvorsitzende Hiltrud Bayer und Stadtbaurat Ivica Lukanic.

Die Kita am Herzogtore hat vorerst ein neues Zuhause

Die Kinder und Betreuer der Kita am Herzogtore können sich freuen. Gestern fand die offizielle Übergabe des neuen Standortes statt. Noch bis Ende des Jahres soll das Haus III der Wilhelm-Raabe-Grundschule als Übergangslösung dienen, ehe die neue Kindertagesstätte „Am Sonnenhang“ fertiggestellt ist. Der Bezug sei Anfang des nächsten Jahres geplant.

„Das ist ein guter Tag für die Stadt Wolfenbüttel“, betonte Bürgermeister Thomas Pink bei der feierlichen Übergabe. Durch die Bauarbeiten der Volksbank auf dem Kita-Gelände war die Situation am alten Standort nicht mehr tragbar und es wurde nach einer Zwischenlösung gesucht. 

Im Juni fiel die Entscheidung, auf dem Gelände der Wilhelm-Raabe-Schule diese Übergangslösung zu schaffen. Die Errichtung sei für alle Beteiligten ein großer Kraftakt gewesen. Davon seien nicht nur die Sorgeberechtigten der rund 120 Kinder betroffen gewesen, sondern auch die 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  – vom Leitungsteam bis zu den FSJ-Kräften. Aber auch die Arbeiten vor Ort selbst, waren anspruchsvoll so der Bürgermeister. Insgesamt 33 Handwerksbetriebe waren an der Umsetzung des Projektes beteiligt, um die Räumlichkeiten gemäß vieler gesetzlicher Mindeststandards herzurichten.  Zusammen mit den Umzugskosten liegen die Kosten  bei rund 1.305.400 Euro. 

Dennoch habe sich der Aufwand in mehrfacher Hinsicht gelohnt. So passe das Projekt gut in die städtische Strategie, weitere Kita-Plätze in der Stadt zu schaffen, erklärte Pink. Auch für die Kita Geibelstraße sei es ein Glücksfall. Endlich könne aus den zwei Standorten bald wieder eine Einheit mit Kita, Krippe und Hort werden, erklärte Kita-Leiterin Wenke Wendland-Krause. Denn nach dem Auszug der „Kita am Herzogtore“ wird das Gebäude III weiterhin als Kita genutzt. „Außerdem ist es die erste Kita an einem Schulstandort“, ergänzte Wenke Wendland-Krause.

Ein echter Glücksfall ist die Übergangslösung vor allem auch für die „Kita am Herzogtore“. „Es ist ein tolles Haus geworden“, betonte Kita-Leiterin Claudia Hesebeck. 


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