Der Verein „Friends for Life“ spendete 2.500 Euro für Sport- und Bewegungsprojekte der Stiftung. Der Direktor der Evangelischen Stiftung Neuerkerode, Rüdiger Becker (r.), nahm den Scheck von Torsten Bierwisch, 2. Vorsitzender des Vereins „Friends for Life“ (2. v. r.) entgegen.

450 Teilnehmer starteten beim Lauf der Evangelischen Stiftung Neuerkerode

Eine familiäre Atmosphäre, viele Bewegungsangebote und eine wichtige Botschaft: Der Firmenlauf „Inklusion bewegt“ der Evangelischen Stiftung Neuerkerode lockte auch in diesem Jahr rund 450 Teilnehmer nach Neuerkerode, darunter die Evessener Bürgermeisterin Dunja Kreiser und Miriam Herzberg, geschäftsführender Vorstand der Eintracht Braunschweig Stiftung.

„Vor fünf Jahren haben wir den Firmenlauf mit  120 Teilnehmern ins Leben gerufen. Inzwischen sind es mehr als 450 Menschen, die sich gemeinsam mit den Neuerkeröder Bürgern auf dem jährlichen Firmenlauf für eine tolerante und inklusive Gesellschaft  einsetzen“, begrüßte Manfred Simon, Leiter der Unternehmenskommunikation. Auf vier Strecken zwischen einem und zehn Kilometern starteten wieder Läufer, Rollstuhlfahrer, Walker und Radfahrer für Teilhabe und Toleranz, beklatscht und bejubelt von den Zuschauern.

Bei vielen Laufwettbewerbern ginge es darum, auf dem Treppchen zu landen und schnell zu laufen. 

Dies sei hier nicht der Fall: „Unser Wettbewerb ist, dass Inklusion gelingt“, betonte Rüdiger Becker, Direktor der Evangelischen Stiftung Neuerkerode, in seiner Ansprache. Die besondere Leistung dieses Laufs sei es, die Gesellschaft zu verändern und menschlicher zu machen, durch ein inklusives Miteinander. Hinzu kommen der Spaß und die Lust an der Gemeinschaft, beides seien wesentliche Punkte für eine funktionierende Inklusion.  Damit Teilhabe in weiteren Projekten gefördert und gestärkt werden kann, überreichte der Verein
„Friends for Life“ unter großem Beifall eine Spende in Höhe von 2.500 Euro für die Sport- und Bewegungsprojekte der Stiftung. 

Unterstützt und begleitet wurde der Lauf von weiteren Kooperationspartnern, unter anderem dem Lauf-Club Blue Liner e. V., der Hofbrauhaus Wolters GmbH und der Eintracht Braunschweig Stiftung sowie den vielen Laufpaten, die sich gemeinsam mit den Rollstuhlfahrern angemeldet hatten.


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