Radfahrprüfungen an der Grundschule Remlingen

Remlingen. In der Grundschule fanden die Radfahrprüfungen statt. „Schülerinnen und Schüler der beiden vierten Klassen nahmen daran teil“, so Rektor Lars Eberst. Die Kinder waren von der Lehrerin Beate Ströde und dem Lehrer Thorben Dröge auf die Prüfung durch ein intensives Radfahrtraining vorbereitet worden.

 

Unterstützung erhielten die beiden Lehrkräfte von der Fachfrau für den Sachunterricht, Cornelia Mohr. „Die Prüfung ist immer in einen Theorieteil und eine praktische Prüfung unterteilt“, fügte Eberst an. Während des praktischen Teils müssen die Kinder eine festgelegte Strecke im öffentlichen Straßenverkehr abfahren.

„Dabei können den Kindern alle Gefahren des öffentlichen Straßenverkehrs  begegnen“, machte er weiter deutlich. An den verschiedenen Stationen, wie dem Stoppschild, stehen Helfereltern, die aufpassen, dass sich die Kinder entsprechend verhalten. 

„Es reicht jedoch nicht aus, nur in der Schule Radfahren nach den Regeln der Straßenverkehrsordnung zu üben“, betonte der Rektor. Eltern stünden in der Pflicht, mit ihren Kindern das erlangte Wissen zu festigen. 

Bevor die Kinder starten konnten, wurden die Fahrräder von Martin Cacalowski von der Polizei-Außenstelle Remlingen auf ihre Verkehrssicherheit geprüft. „Die Kinder dürfen nur starten, wenn ihr Fahrrad auch verkehrssicher ist“, erklärte dieser dazu. 

„Zur Not stehen den Schülern auch Schulfahrräder zur Verfügung, mit denen sie zuvor immer wieder geübt haben“, ergänzte Eberst. Ein besonderer Dank gilt dabei auch dem Förderverein der Schule, der dafür gesorgt hat, dass die Kinder auf neuen Schulfahrrädern üben konnten. 

„Die Radfahrprüfung ist auch nur mit Hilfe von Eltern durchführbar; den zahlreichen Helfereltern gilt ein herzliches Dankeschön“, so der Rektor. „Die sichere Teilnahme am Straßenverkehr ist eine wichtige Kompetenz, die die Kinder in diesem Zeitraum in unserer Schule erlangen sollen. 

Nach bestandener Radfahrprüfung dürfen die Schüler mit dem Fahrrad zur Grundschule fahren. In den letzten Jahren haben das auch immer mehr Kinder in Anspruch genommen, so dass sich in den Dörfern die Kinder morgens vor der Schule versammelt haben und in Kleingruppen gemeinsam zur Schule gefahren sind“, berichtete Eberst. 

Die Lehrkräfte nutzen diese Kompetenz der Kinder, indem sie kleine Radtouren am Schuljahresende machen. Ein großes Lob für die helfenden Eltern, die vor Ort waren, und den Eltern, die mit ihren Kindern am Nachmittag und auch am Wochenende trainiert haben. 

Lob galt außerdem den Lehrkräften Beate Ströde und Thorben Dröge, die mit den Kindern mehrmals täglich durch Remlingen gefahren sind und gemeinsam mit Cornelia Mohr für die Organisation der Prüfung verantwortlich waren. 


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