Ehrenbürger Axel Gummert bekam das Bundesverdienstkreuz am Bande

Wolfenbüttel. Wolfenbüttels Ehrenbürger Axel Gummert wurde am Freitag, 16. Juni, im Namen des Bundespräsidenten mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Landrätin Christiana Steinbrügge überreichte ihm die hohe Auszeichnung im Wolfenbütteler Rathaus.

 

„Der Name Axel Gummert hat in Wolfenbüttel einen guten Klang. Nur wenige Menschen hier kennen den ehemaligen Schulleiter, Bürgermeister und vielseitigen Ehrenamtler nicht“, unterstrich Landrätin Christiana Steinbrügge in ihrer Laudatio vor der Übergabe von Urkunde und Orden. 

Sein ehrenamtliches Engagement trage viele Gesichter, die in der Summe das Portrait eines engagierten Mannes ergebe, der hohe Wertschätzung und Anerkennung genieße. Ob im Freundeskreis Satu Mare, in der Verkehrswacht Wolfenbüttel, im Ortsverein des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge oder in der Wolfenbütteler Heimatstiftung, Axel Gummert setze sich stets für die Schwachen, die Förderungsbedürftigen ein. Bereits 2015 habe die Stadt Wolfenbüttel ihm die Ehrenbürgerwürde verliehen. In dieser Zeit hatte Gummerts Weggefährte und ehemalige Lehrerkollege Reinhard Hayn die Ordensverleihung dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten vorgeschlagen. 

Dank seiner ausgleichenden Art sei es ihm stets gelungen, die politischen Strömungen im Rat zusammenzuführen, um für die Stadt die besten Beschlüsse zu erhalten, resümierte Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink das Wirken seines Amtsvorgängers. „Wenn es einer verdient hat, diese Auszeichnung zu bekommen, dann ist das Axel Gummert. Er hat die Stadt geprägt“, betonte Pink. Eine Feststellung, die auch Wilhelm Schmidt als weiterer Weggefährte Gummerts teilte. 

Das letzte Wort an diesem Abend hatte schließlich der Geehrte selbst. Sichtlich berührt dankte er nicht nur den Rednern für die Worte, sondern allen Mitstreitern auf all seinen Wegen. Insbesondere dankte er seiner Frau Heidrun und seiner Familie für die jahrelange Unterstützung. „Ohne diesen Rückhalt wäre es nicht gegangen.“ Musikalisch untermalt wurde die Ordensvergabe von Heribert Haase, Hellen Müller und Norina Herglotz.


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