U-13 Mädchen holten sich den Norddeutschen Meistertitel

Wolfenbüttel. Einen überragenden Erfolg konnten die U-13 Mädchen des MTV/BG Wolfenbüttel am vergangenen Wochenende in Berlin erringen. Als aktueller Landesmeister waren die Mädels von Coach Thorsten Weinhold für die Titelkämpfe von insgesamt acht Landesverbänden qualifiziert.

Gleich im ersten Spiel wartete mit ALBA Berlin einer der Mitfavoriten auf die MTV-Talente. Doch trotz großer Nervosität konnten die von Lina Falk und Lara Lieckfeld angeführten Hiesigen das erste Viertel mit 18:9 für sich entscheiden. Über den Halbzeitstand von 28:18 konnten „Weinis Mädels“ mit starker Verteidigung den Vorsprung stets behaupten und in leicht verkürzter Spielzeit letztlich sicher mit 45:34 gewinnen. Im zweiten Gruppenspiel ging es gegen die Talentschmiede des Ahrensburger TSV aus Hamburg. Mit gut durchdachten Spielzügen, einer hohen Trefferquote und aggressiver Verteidigung wurden die Mädchen aus dem Norden über ein 53:7 in der Halbzeit mit einem nie für möglich gehaltenen 96:14 Kantersieg bezwungen. Nun ging es als Gruppensieger im Halbfinale gegen den Ausrichter und amtierenden Norddeutschen Meister TuS Lichterfelde. Auch hier konnten „Weinis Mädels“ den Gegner überraschen und führten nach sechs Minuten mit 11:2. Einmal mehr machte sich die große Ausgeglichenheit im Kader bemerkbar und angeführt von einer Lara Lieckfeld, die sich nicht einen Ballverlust im Spielaufbau leistete und einer Lina Falk, die auch schwierigste Würfe traf, setzte sich der Wolfenbütteler Nachwuchs über 21:11 zum ersten Viertel und 47:28 zur Halbzeit immer weiter ab. Neben Zoe Wildrich, die sagenhafte zehn Ballgewinne verbuchte und Svea Junger, die allein aus den Einwurfsystemen sieben Assists leistete, war vor allem bemerkenswert, dass alle zehn Spielerinnen sich auch am Scoving beteiligten.

So gab es letztlich am verdienten 91:49 Final-Einzug nichts zu bemängeln und man konnte sich auf das Endspiel gegen den alten Rivalen BBC Osnabrück einstellen. 

Beim Kampf um den Titel kam es zum erwartet schweren Spiel. Zwar konnten sich die Hiesigen schnell mit ein paar Punkten absetzen, doch nach acht Minuten stand es lediglich 11:10. Allerdings konnten sich die Wolfenbüttelerinnen noch bis auf 17:10 zur Viertelpause absetzen. Über 33:20 zur Halbzeit setzten sich die spielerisch einmal mehr sehr variablen Nachwuchsspielerinnen bis auf 44:22 (27. Min.) ab. Auch wenn aufgrund der hohen Intensität „Weinis“ Truppe mit „Foul Trouble“ zu kämpfen hatte, kam Osnabrück nie mehr näher als auf 13 Punkte Differenz heran. So wurde das Endspiel und damit der Meistertitel mit 65:52 gewonnen.

Im allgemeinen Jubel wurden die Goldmedaillen bei der Siegerehrung den strahlenden Wolfenbüttelerinnen überreicht.

 

Es spielten: Ineke Baumann, Lena Lingnan, Alina Fritzsche, Zoe Wildrich, Josie de Oliveira Costa, Lara Lieckfeld, Jolina Mrotzek, Lina Falk, Svea Junger, Lara Bosse.


Text: Thorsten Weinhold


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