Boris Pistorius besuchte die THW-Ortsgruppe in Wolfenbüttel. Vorne, von links: Jan Schröder, Michael Matrian, SPD-Landtagskandidatin Dunja Kreiser, Innenminister Boris Pistorius und THW Wolfenbüttel Ortsbeauftragter Marc Bühner.

Boris Pistorius zu Gast beim THW Wolfenbüttel

Hohen Besuch konnte am Mittwoch der THW-Ortsverein Wolfenbüttel begrüßen. Der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, kam im Rahmen seiner Sommertour nach Wolfenbüttel, um sich hier das THW in der Dietrich-Bonhoefer-Straße anzuschauen und den Katastrophenschutz der Region zu thematisieren.

Begrüßt wurde der Innenminister durch SPD-Landtagskandidatin Dunja Kreiser, Jan Schröder vom SPD-Stadtverband Wolfenbüttel, Barc Bühner, Ortsbeauftragter THW Wolfenbüttel, Michael Matrian vom THW-Landesverband Bremen und Niedersachen sowie durch Geschäftsführerin der THW-Geschäftsstelle Braunschweig, Sigrid Beßler, und die Ehrenamtlichen der THW-Ortsgruppe Wolfenbüttel. 

Als erstes kam man im  Aufenthalts- und Besprechungsraum des THWs zusammen, um ein paar einleitende Worte zu sprechen. Die SPD-Landtagskanditatin hieß Boris Pistorius noch einmal in Wolfenbüttel willkommen und dankte für seinen Besuch. Sie gab einen kurzen Rückblick auf das Hochwasser, mit dem in unserer Region bis dato die höchsten Pegelstände seit dem Hochwasser 1994 verzeichnet wurden. 

Marc Bühner hieß den Minister und die Gäste ebenfalls willkommen. Er gab ein paar Informationen über den Ortsverein Wolfenbüttel. Dieser sei 1953 gegründet worden, habe 100 Helfer, davon 60 Aktive und 20 Kinder in der Jugendarbeit. Man sei stets um Nachwuchskräfte bemüht, was sich aber in der heutigen Zeit, wie auch bei anderen Institutionen, als schwierig erweise, erzählt Bühner.  

"Stolz sind wir auf unsere Trinkwasseraufbereitungsanlage!", so Bühner. Diese sei das Flaggschiff der Ortsgruppe, von diesen Anlagen gebe es nur wenige, erläutert er. 

Die Mitglieder der THW-Ortsgruppe Wolfenbüttel treffe sich jeden Freitagabend zum dreistündigen Dienst. Zusätzlich einen Samstag im Monat, an dem man beispielsweise größere Übungen durchführen könne, erzählt Bühner den interessierten Anwesenden. 

Lobende Worte sprach er auch den beiden Köchinnen des Teams aus, die immer bestens für das leibliche Wohl der Ehrenamtlichen sorgten – "denn ohne Mampf kein Kampf", erklärte er lachend. 

Im Anschluss an die Gesprächsrunde folgte eine Führung über das THW-Gelände. Dabei wurden die einzelnen Bereiche von Bühner erörtet. Auf besonderes Interesse des Innenministers stieß die Ausstattung der verschiedenen Fahrzeuge, das künstlich angelegte "Verschüttungs-Szenario" mit Kriechtunneln zur Übung einer Bergung bei eingestürzten Gebäuden oder dergleichen sowie die riesige Trinkwasseraufbereitungsanlage. 

Nach der Besichtigung dankte Pistorius für den informativen Einblick und die netten Gespräche. Per Handschlag verabschiedete er sich von allen Anwesenden und machte sich auf nach Evessen, um hier die Jugendfeuerwehr im Beisein von Ortsbürgermeisterin Dunja Kreiser zu besuchen. 


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