Das Betreuerteam hat allen Grund zur Freude. Hinten (v. l.): Katharina Schulze, Marcel Spanger, Luca Villa, Ka­tharina Keune. Vorne: Stellvertreter Dennis Bebenroth und Jugendwartin Kristina Heine.

Jugendfeuerwehr Sickte feiert das 40. Bestehen

„Ein großes Feuer entsteht oftmals durch einen kleinen Funken.“ Mit diesen Worten begrüßte Jugendwartin Kristina Heine Freunde und Ehrengäste gestern Nachmittag auf dem Gelände der Haupt- und Realschule Sickte. Die örtliche Jugendfeuerwehr feierte dort ihr 40. Bestehen mit allem, was dazu gehört. Ein „Spiel ohne Grenzen“ mit zehn Stationen stellte dabei das Rahmenprogramm dar, sodass keinesfalls Langeweile aufkam.

Eingeladen waren nicht nur die Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde, sondern auch die befreundeten Gruppen aus Wolfenbüttel und Wendessen. Mit dabei waren ebenso die kleinsten Nachwuchsbrandschützer der Kinderfeuerwehr „Löschraupen“. Gleich zu Anfang verdeutlichte deshalb auch Ortsbrandmeister Andreas Bode bei seiner Begrüßung: „50 Prozent unserer aktiven Mitglieder haben ihre Wurzeln in der Jugendfeuerwehr. Bei uns wird Kameradschaft vermittelt und auch gelebt.“ In den vier Jahrzehnten habe es lediglich sechs Jugendwarte gegeben. Heine sprach in ihrer Rede von vielen schönen Erinnerungen und auch Freundschaften, die sich gebildet haben. So konnte auch in der Vergangenheit der Kontakt zu den Jugendlichen aus Wendessen und Wolfenbüttel intensiviert werden. 

Otte Hanke und Wilhelm Keune sei es zu verdanken, die damals die Impulse zur Gründung gegeben hätten. Mit 17 Mitgliedern werde sich wöchentlich zum Dienst getroffen, sagte Kristina Heine zusammen mit ihrem Stellvertreter Dennis Bebenroth. Seit einigen Jahren bestehe auch die Zusammenarbeit mit der Ortschaft Vol-zum. Stolz sind die Betreuer Katharina Schulze, Marcel Spanger, Luca Villa, Katharina Keune auch darauf, dass aus der Kinderfeuerwehr, die im vorigen Jahr gegründet wurde, bereits vier Kinder übernommen werden konnten. 

Zu den Gratulanten des Landkreises zählte deshalb auch Uwe Schäfer, der es wieder kurz und knackig formulierte: „In der Jugendfeuerwehr beginnt Ihr Eure Feuerwehr-Karriere. Ihr seid die tragende Säule in der Bevölkerung.“ Bürgermeister Marco Kelb betonte die 40-jährige Erfolgsgeschichte: „Hier wird die Saat gelegt für Gemeinschaft und soziales Engagement.“ Auch die Ratsvorsitzende und SPD-Landtagskandidatin Dunja Kreiser sowie Martin Schrader (Brandschutz Schrader) übermittelten ihre Glückwünsche. Letzterer spendete auch die Pokale der Spiele sowie diese Sonderseite im „Schaufenster“.

Bis zum Abend hin dauerten die Spiele an. Währenddessen amüsierten sich alle bei warmen Temperaturen. Auch der Spielmannszug aus Dettum kam vorbei und brachte ein Geburtstagsständchen. Kurz vor der Siegerehrung konnte Kreisjugendwart Torsten Horney auch noch eine besondere Ehrung aussprechen. Für seine langjährigen Verdienste in der Jugendarbeit wurde Frank Meyer (Volzum) das Ehrenzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr verliehen. 

Zum Schluss betonte auch Gemeindejugendfeuerwehrwart Lars Kemus: „Es war ein gelungener, wunderschöner Tag.“ Gemeindebrandmeister Detlef Hoyer ergänzte: „Macht weiter so, ich bin stolz auf Euch.“ Die Platzierungen nahm im Anschluss Kristina Heine vor: Erster wurde Sickte, gefolgt von Evessen 1, Wendessen, Er-kerode, Wolfenbüttel, Veltheim/Ohe, Kinderfeuerwehr Sickte 1, Evessen 2, Apelnstedt/Hötzum. Auf den letzten Platz kam die Kinderfeuerwehr Sickte 2. Am Abend fand dann noch eine interne „Blaulichtparty“ im Gerätehaus statt, bei der mit allen Helfern und Freunden noch einmal in aller Ruhe und Ausgelassenheit angestoßen wurde. 


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