Die Mitglieder der Wehr mit Lotta Nissen vom Lukas-Werk Wolfenbüttel.

Jugendfeuerwehr Adersheim thematisiert Suchtprävention

Am vergangenen Freitag fand bei der Jugendfeuerwehr im Feuerwehrhaus ein Dienst zum Thema „Suchtprävention“. Dazu wurde Lotta Nissen vom Lukas-Werk Wolfenbüttel eingeladen.

Mit einem „Beutel voller Süchte“ zeigte Nissen den Jugendfeuerwehrmitgliedern, welche Süchte es gibt: Drogen, Zigaretten, Putzen, Kosmetik, Alkohol, Liebe, Essen, Smartphone. Dies sind nur einige der zahlreichen Süchte. Die Kinder konnten selber erarbeiten, welche Süchte es gibt und sollten diese nach der Gefährlichkeit ordnen. Nach vielen tollen Lösungen, wurde festgestellt, dass die eigene Sucht immer die schlimmste und gefährlichste ist und dass jeder Mensch nach etwas süchtig werden kann. Man sollte auch die Nutzung von Smartphones nicht außer Acht lassen. Die Nutzung von Smartphones beginnt meistens schon in der Grundschule. Das gesunde Maß der Benutzung spielt eine große Rolle. Kann ich einen Tag ohne Handy auskommen?

Zum Abschluss sollten die Kinder mit einer Promillebrille eine Linie entlang gehen. Schnell stellte sich heraus, dass dies alles andere als einfach ist, weil man nicht weiß, welcher der zwei Linien man folgen soll. Das gleich Bild zeigte sich beim Aufheben dreier Bälle, denn mit der Brille waren es sechs oder sogar mehr Bälle. Die nächste Aufgabe stellte die stabile Seitenlage dar – das Ganze ebenfalls mit der Brille. Hier zeigte sich schnell, dass die Motorik nicht mehr passt und dem Patienten mehr Schaden zugefügt werden kann, als ihm tatsächlich geholfen wird.

Der Dienst gab einen passenden Einblick in das Thema Süchte und zeigte, wie schnell und wie gefährlich diese sein können. Auch wurde vermittelt, dass es nicht immer nur die typischen Süchte wie Alkohol, Drogen oder Zigaretten sind, sondern oft auch viel alltäglichere Dinge, nach denen man süchtig werden kann. Die eigene Sucht sei immer die Gefährlichste. Eine betroffene Person kann sich jederzeit an das Lukas-Werk wenden und wird dort sowohl ausführlich beraten als auch unterstützt.

Die Jugendfeuerwehr Adersheim bedankt sich bei Lotta Nissen vom Lukas-Werk Wolfenbüttel für die vielen interessanten Informationen.


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