Im großen Sitzungssaal wurden die Neubürger begrüßt.

20. Einbürgerungsfeier des Landkreises

Feierliche Stimmung am Donnerstagabend im großen Sitzungssaal des Landkreises Wolfenbüttel: 33 Neubürgerinnen und Neubürger erhielten ihre Einbürgerungsurkunde nachdem sie sich zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland bekannt haben. Stellvertretender Landrat Julian Märtens, stellvertretende Landrätin Christiane Wagner-Judith und Kreistagsabgeordnete Heike Kanter beglückwünschten die frischgebackenen Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung von einer Darbietung der Kreismusikschule. Die 20. Einbürgerungsfeier, die der Landkreis seit 2012 durchführt, ist mittlerweile zu einer wahren Tradition geworden und soll ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung sein, die der Landkreis seinen neuen Bürgerinnen und Bürgern entgegenbringt. „Sie bringen Vielfalt in den Landkreis Wolfenbüttel“, so Märtens in seiner Begrüßungsrede, „die Liste Ihrer Herkunftsländer ist so abwechslungsreich wie ihre Lebensgeschichten.“ Die Neubürgerinnen und Bürger stammen aus Großbritannien, Polen, der Türkei, der Ukraine und Mazedonien. Sie kommen aus Syrien, dem Libanon, Tunesien, Simbabwe und Kamerun. Auch Menschen aus Brasilien, Kuba, Kolumbien und Thailand haben sich für den Landkreis Wolfenbüttel entschieden.

Der stellvertretende Landrat betonte, dass viele Hürden für die Einbürgerung zu überwinden sind. Anderen Menschen, die in letzter Zeit in den Landkreis gekommen sind, stünden noch am Anfang dieser Reise. Um sie dabei zu unterstützen, werde das Thema Integration den Landkreis noch weiter begleiten und dabei seien auch die Neubürgerinnen und Neubürger gefragt. „Durch Austausch kann Integration gelingen und somit ein erfolgreiches Miteinander“, so Märtens.

Abschließend rief der stellvertretende Landrat die Gäste dazu auf, sich nicht nur zum Grundgesetz zu bekennen, sondern die Werte, die es umfasst, zu leben: „Beteiligen Sie sich aktiv an der Demokratie. Demokratie baut auf die Bürger, die die Verantwortung nicht abgeben an „die da oben“, die sagen, wo es langgeht.“ 


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