Der Gitarrenkreis musizierte mit (von links): Bernhard Wrede, Katja Meyer, Uta Behrens, Barbara und Wolfgang Ebeling sowie Martin Cacalowski.

Reformationsjubiläum im Remlinger Gotteshaus mit über 120 Teilnehmern

Unter sehr guter Beteiligung aus allen Gemeinden wurde in der Kirchenregion Asse das 500. Jubiläum von Luthers Thesenanschlag am vergangenen Dienstagnachmittag gefeiert. Die Remlinger Kirchengemeinde hatte in die St.-Petrikirche eingeladen, wo der Festgottesdienst gefeiert wurde, bevor im Gemeindehaus verschiedene Suppen gereicht wurden.

Begonnen hatten die Feierlichkeiten um 15.17 Uhr, als in Anlehnung an das Reformationsjahr 1517 alle Kirchenglocken geläutet wurden. „In vielen Kirchen der Region wurden im Anschluss kurze Andachten gefeiert, in denen an Martin Luther erinnert wurde“, bekräftigte Pfarrer Sebastian Maurer. 

„Einige dieser Andachten wurden nicht von Pfarrerinnen oder Pfarrern geleitet, sondern von Kirchenvorstehern“, betonte der Remlinger Pfarrer Maurer. Erhard Meiners hat diese Aufgabe in Timmern und Alfred Libbe in Kalme übernommen.

Im Anschluss stellten sich im Remlinger Gotteshaus über 120 Menschen ein und füllten dieses bis auf den letzten Platz. Gemeinsam wurde der Gottesdienst von den Pfarrern aus der Region gestaltet. Christoph Windhorst begleitete Gemeindegesang und Liturgie an der Orgel, der Gitarrenkreis unter Martin Cacalowski spielte und sang moderne geistliche Lieder.

Nach der Begrüßung wurde von Gitarren und Gemeinde „Gnädiger Gott, lass dein Angesicht leuchten“ mehrstimmig angestimmt. Pfarrerin Susanne Duesberg betete im Wechsel mit der Gemeinde den Eingangspsalm und leitete die liturgischen Stücke. Pfarrer Jens Corvinus und Hans-Werner Jeffe, Vorsitzender des Gesamtpfarrverbands, hatten die Lesungen übernommen.

In seiner Predigt verglich Pfarrer Sebastian Maurer die kirchliche Gemeinschaft mit einem Haus, dessen Bausubstanz Christus trägt und hält. „Luthers Reformation und auch spätere und heutige Reformen seien in diesem Bild als Renovierungen zu sehen, die die Substanz wieder ans Licht bringen müssten“, waren seine Worte.

Pfarrerin Sabine Sander übernahm das Fürbittengebet und das Vaterunser. Gemeinsam wurde das Kirchenlied „Ein feste Burg ist unser Gott“ angestimmt. Zum Schluss präsentierte der Gitarrenkreis das Lied „Wasser unterm Kiel“, das er neu in ihr Repertoire aufgenommen hat.

Nach dem Gottesdienst fanden sich viele der Teilnehmer im Gemeindehaus ein, wo sie Kürbis-, Kartoffel-, Linsen- und Tomatensuppen erwarteten. Der Remlinger Kirchenvorstand hatte den Raum vorbereitet, ein Teil der Suppen war gespendet. Hier bot sich auch die Gelegenheit zum Austausch untereinander. 


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