Bürgermeister Thomas Pink (von links), Mustafa User von der Türkisch-Islamischen Gemeinde, Pfarrer Matthias Eggers und Propst Dieter Schultz-Seitz eröffneten den Weihnachtmarkt.

Bürgermeister eröffnete gestern den Weihnachtmarkt

Vor 432 Jahren begann die Tradition. Seit 1585 wird in Wolfenbüttel der Weihnachtsmarkt gefeiert. Und seit gestern wieder. „Der Markt ist einer der ältesten in ganz Deutschland“, sagte Bürgermeister Thomas Pink bei der offiziellen Eröffnung auf der Bühne um 17 Uhr nicht ohne Stolz.

Die Wolfenbütteler und andere Besucher aus nah und fern strömten zum Auftakt auf dem Stadtmarkt, der in den nächsten Wochen täglich von 11 bis 21 Uhr, bis zum 23. Dezember, zum Mittelpunkt der Lessingstadt wird. 

„Es ist ein Ort wo man sich trifft“, erklärte Pink und fügte hinzu: „Der Weihnachtsmarkt ist ein Kommunikationszentrum in unserer Stadt geworden.“ Den Worten des Stadtchefs folgten  noch Ansprachen der evangelischen, katholischen und muslimischen Gemeinden. Das Markttreiben begann schon am Nachmittag, in der Dunkelheit des Abends. Nach der offiziellen Eröffnung wurde es weihnachtlich bei all der aufwendigen Ilumination auf und um das bunte Gelände herum. Ältere und jüngere Besucher bummelten über den Markt, genossen die Attraktionen, Angebote und nicht zuletzt die kulinarischen Köstlichkeiten. Doch auch neben dem Markt hat die Stadt in den Wochen bis Weihnachten etwas zu bieten. Im Ratskeller läuft das „Weihnachtsflimmern“. Dort werden alte Super 8-Filme gezeigt. Der begeisterte Bürgermeister warf schon vorab einen Blick rein – die Besucher haben fortan Zeit dazu.


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