Give and Go? Tom Alte übergibt den Ball an Kapitän Demetrius Ward. Die Herzöge starten gegen den gleichen Gegner wie vor drei Wochen in die nächsten elf Spiele.

Herzöge starten am Freitag mit Heimspiel gegen Rostock in die Rückrunde

An dieser Verteidigung haben sich die Gäste schon einmal die Zähne ausgebissen. Und es ist nicht ausgeschlossen, dass sie es noch einmal tun werden. Die MTV Herzöge Wolfenbüttel sind in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B derzeit ziemlich gut drauf und gehen mit dem Selbstbewustsein aus vier Siegen in Serie in das Rückspiel am Freitag um 19 Uhr in der Lindenhalle gegen die Rostock Seawolves.

Die Nordlichter hatten die Herzöge vor drei Wochen bereits besiegt, schon jetzt folgt das erste Rückrundenspiel. Die Hinrunde schlossen die Wolfenbütteler auf dem fünften Platz ab und damit  punktgleich knapp vor den Rostockern. Das knappe 82:80 gegen die Mannschaft um Ex-Herzöge-Coach Ralf Rehberger zählte zu den positives Ergebnissen in den zurückliegenden Wochen dazu. Die Rostocker, gehen wie die Herzöge mit einem Sieg im Rücken (88:68 gegen Itzhoe Eagles) ins nächste Spiel.

Beim jüngsten Erfolg am Sonntag bei Rist Wedel bewiesen die Herzöge wieder einmal, was ein erfolgreiches Teams ausmacht: eine gute Defense. „Wir haben unsere bislang beste Verteidigungsleistung in dieser Saison gezeigt, das war für mich der Schlüssel zum Sieg“, freute sich Headcoach Steven Esterkamp. Dass die Gastgeber beim 57:82 gerade mal die 50 Punkte-Marke knackten, ist bezeichnend. Neuzugang Ole Angerstein, Tom Alte und Sam Mpacko zeigten in Wedel besonders starke Leistungen. 

Auf sie und den Rest wird es auch übermorgen wieder ankommen. Die Kadersituation war zuletzt weiter angespannt, umso höher sind die Erfolge Wolfenbüttels einzuschätzen.


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