„Heimatbuch 2018“ – 296 Seiten-Werk mit vielen Geschichten, Zahlen und Fakten

Wolfenbüttel. Als Fan von Eintracht Braunschweig fiel es Uwe Schäfer ziemlich schwer, diese Zahl auszusprechen. 296. Die beinhaltet die 96 und das ist hierzulande freilich keine Lieblingszahl (Stichwort: Hannover 96). Also sprach Schäfer, Vize-Landrat des Landkreises Wolfenbüttel, von 295+1. So viele Seiten umfasst das neue Heimatbuch des Kreises. Bei der Vorstellung im altehrwürdigen Prinzenpalais stellte Schäfer die besondere Bedeutung des Werkes heraus. Denn in Zeiten der Digitalisierung ist ein gedrucktes Buch schon außergewöhnlich. Demzufolge auch die Präsentation: „Eine Buchvorstellung

in der heutigen Zeit, wo alles digital abgeht, ist etwas Besonderes“, erklärte der Vize-Landkreis­chef.

 

Bei der 64. Auflage des Buches wirkten 40 Autoren mit. Der
Untertitel des Buches lautet „Musik“, denn das Jahr 2017 war „gespickt von musikalischen Veranstaltungen“. Untermalt wurden die vielen Texte, darunter etwa „Der Schandelager Kriegsverbrecherprozess 1947“ von Dr. Diethelm Krause-Hotopp, mit vielen Fotos. 

Neben den Texten findet der Leser in dem Buch einen Jahresrückblick und die Gelben Seiten – mit Zahlen und Fakten zum Kreis. „Bei mir zuhause ist es wirklich ein Nachschlagewerk“, sagte Schäfer. Das Werk, das „seines gleichen sucht“, ist in Wolfenbütteler Buchläden für 6 Euro zu haben. Für Schäfer sei es „ein tolles Mitbringsel“. Vielleicht zu Weihnachten? 

Einen Wunsch für die kommende Auflage hatte der stellvertretende Landrat auch noch. Das Buch
soll „lieber eine Seite mehr als weniger“, umfassen. „Diese komische Zahl“, also 96, würde dann Geschichte sein. Da die Wolfenbütteler Geschichte immer weiter geht, ist es gut möglich, dass weitere Seiten dazukommen. bp


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