In netter Runde (v. l.): Petra Schmidt, Karl-Heinz Mühe, Andreas Redemske, Andrea Föniger, Marcus Bosse, Referent des Abends Kai Florysiak und Dirk Petersen.

Sehr gute Resonanz beim Neujahrsempfang der SPD

„Über 150 Teilnehmer sind heute Abend in die Eulenspiegelhalle gekommen, um beim Neujahresempfang der Schöppenstedter SPD dabei zu sein“, betonte Dirk Petersen, der SPD-Ortsvereinsvorsitzende.

Unter den anwesenden Gästen waren Bürgermeister Karl Heinz Mühe, SPD-Mandatsträger, die Kollegen der CDU der Stadt, Landtagsabgeordneter Marcus Bosse, der Referent des Abends Kai Florysiak und eine SPD-Delegation aus der Partnerstadt Barby.

Dirk Petersen blickte zurück auf das vergangene Jahr 2017, „was alles geleistet und auf den Weg gebracht wurde“. Dazu zählte auch die  Unterbringung der Flüchtlinge in der Stadt. Viel Lob sprach er an die Ehrenamtlichen aus. Auch die  Einrichtung einer IGS mit Hilfe der Elterninitiative, die Neugestaltung des Marktplatzes und die Errichtung eines Mobilitätszentrums in der Eulenspiegelstadt, listete er auf.

In seinem Rückblick auf die Landtagswahl 2017 erinnerte er an das Geschehnis in Hannover mit der Abgeordneten Twesten, was  zur Wahl der neuen Regierung führte. Zur Bundestagswahl bedauerte er, dass noch keine neue Regierung zu Stande kam, weil  die FDP und die Kanzlerin es nicht hinbekommen haben.

„Dadurch ist die SPD unter Druck geraten und es gibt eine Spaltung in der Partei, weil sich viele eine neue GroKo nicht vorstellen können, vor allen nicht mit den Querulanten der CDU“, betonte der Vorsitzende mit Nachdruck. Einen Bogen spannte der Landtagsabgeordnete Marcus Bosse in seinem Grußwort von verschiedenen politischen Themen. Für die Stadt Schöppenstedt sprach Bürgermeister Karl-Heinz Mühe ein Grußwort, das viel  Aufmerksamkeit  fand. Seine Ausführungen standen unter dem Motto: „Die Stadt Schöppenstedt hat eine gute Zukunft.“

„Die Stadt hat sich stetig fortentwickelt, sie verfügt über eine ausgezeichnete Infrastruktur zur Sicherung der Daseinsvorsorge“, führte  Mühe aus. In den rückliegenden Jahren seien die neue Rettungswache, das Ärztehaus und die Gründung der Integrierten Gesamtschule (IGS) dazu gekommen. 

„In wenigen Jahren werden wir mit der Grundschule und der IGS rund  750 Schüler in Schöppenstedt haben“, verkündete er vorausschauend. „Das ist für die Stadt und für die ganze Region von großer und wichtiger Bedeutung“, untermauerte er.

Bezogen auf die Zukunft erklärte Mühe, dass mit der Neugestaltung des Marktplatzes und des gesamten Bahnhofes knapp 3,4 Millionen Euro „verbaut“ würden. Der Eigenanteil der Stadt betrage 18 bis 20 Prozent. „Die restlichen  80 Prozent werden durch zweckgebundene Zuschüsse vom Land Niedersachsen, dem Assefonds, dem Landkreis Wolfenbüttel und dem Regionalverband Braunschweig finanziert“, zählte er auf. 

„Dies sind sehr wichtige Zukunftsinvestitionen. Sie werden die Infrastruktur der Stadt weiter verbessern“, machte er deutlich. „Für die Eigenmittel muss die Stadt keine Kredite aufnehmen“, fügte er hinzu.

Der Bürgermeister schloss sein Grußwort mit den besten Wünschen für das neue Jahr an alle Gäste. Großes Interesse und Aufmerksamkeit fand der Beitrag des Referenten Kai Florysiak. Dieser konnte mit seinen Ausführungen die Teilnehmer überzeugen.


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