Viel Beifall für (v. l.): Peter und Marion Durow, Frauke Glaß-Fricke, Armin Zimmermann und Manfred Glaß.

Traditionelles Konzert in Hornburg mit Braunschweiger Drehorgelfreunden

Ihr 13. Drehorgelkonzert zum Jahresbeginn führten die Braunschweiger Drehorgelfreunde in der Hornburger Marienkirche vor begeisterten Besuchern durch. Mit dem Einzug der aktiven unter dem Einzugsmarsch aus dem „Zigeunerbaron“ von Johann Strauss eröffneten die Drehorgelfreunde ein musikalisch und optisch sehr gelungenes knapp zweistündiges musikalisches Feuerwerk.

In Orchesterformation aber auch solo oder als Duett führten Peter und Marion Durow, Frauke Glaß-Fricke und Armin Zimmermann sowie  Manfred Glaß das schwungvolle Drehorgel-Programm durch. Die Moderation hatte Manfred Glaß übernommen, der Nachmittag stand unter dem Motto „Von Wien nach Berlin“. Vier der Orgeln haben 37 Tonstufen und eine Orgel besitzt 26 Tonstufen mit je zwei  Registern. Es wurden klassische und volkstümliche Melodien gespielt, so Musik der Komponisten Charles Gounod, Walter Kollo, Paul Linke, Giacomo Rossini, Franz von Suppé, Johann Strauß und Carl-Michael Ziehrer.

Im ersten Teil ging es gleich schwungvoll zu, mit Musik aus der Operette „Die Landstreicher“ und ein  „Galopp“ von Giacomo Rossini aus seiner letzten Oper „Wilhelm Tell“. In diesem Jahr wird sein 150. Todestag begangen; Musik von ihm erklang auch beim Wiener Neujahrskonzert. Außerdem gab es noch die beiden Walzer von Johann Strauß „An der schönen blauen Donau“ und der „Elisabethen Walzer“ zu hören. Anlässlich seines 200. Geburtstages  erklang auch ein „Walzer  aus Faust“ von Charles Gounod im Programm. Der „Kaiserwalzer“ war zur Eröffnung des Berliner Programms zu hören, er war damals zur Eröffnung des Konzertsaales gespielt worden. Kräftig mitgeklatscht wurde bei dem Gassenhauer, der heimlichen Hymne der „Berliner Luft“, dieser  war 1904 ein großer Schlager,  aus „Frau Luna“ von Paul Linke. Bei einem Potpourri wurden viele bekannte Lieder wie „Es war Schöneberg im Monat Mai“, „Immer an der Wand lang“, „Puppchen, du bist mein Augenstein“ und „Wie einst im Mai“ gespielt. Nach Zugaben, wie „Highland Cathedral“ dankte Moderator Manfred Glaß den begeisterten Freunden der Drehorgelmusik für ihre Treue zu den Konzerten der Braunschweiger Drehorgelfreunde und versprach, auch im nächsten Jahr wieder ein Konzert zum Jahresbeginn durchzuführen, um die Tradition aufrechtzuerhalten. 

Nach Wiener Tradition und unter lang anhaltendem Beifall verabschiedeten sich die Drehorgelfreunde mit dem Radetzky-Marsch bei den Zuhörern.


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