Bei der Vorstellung (von links): Kerstin Ruch, Thomas Strube, Andreas Strube und Chorleiterin Frieda Vogel.

Frieda Vogel ist neue Chorleiterin in Bornum

„Das zurückliegende Jahr 2017 war ein besonderes für unseren Chor“, betonte Thomas Strube, Vorsitzender des MGV Bornum und seines gemischten Chores „Chorum Bornum“. „Das Chorfest im August, weitere Veranstaltungen und Auftritte und besonders die zukünftige musikalische Ausrichtung aufgrund des Generationen-Projektes waren für uns Herausforderungen“, fügte er an.

Eine eher schlechte Resonanz erbrachte das Osterfeuer, hier sollte ein Umdenken im Dorf stattfinden. „Ich habe unserm Pfarrer vorgeschlagen, dass der Ostergottesdienst als Familiengottesdienstes durchgeführt werden könnte. „Die Kinder mit ihren Eltern und Angehörigen ziehen am Ende des Gottesdienstes mit ihren Fackeln vom Feuerwehrhaus zum Brennplatz“, so Strube.

Als Highlights 2017 benannte der Vorsitzende das Kinderfest und das Chorfest sowie das „Generationenprojekt“ mit den Chorkids Bornum. Mit dem Schützenverein und vielen Spielen im Parcours der Sinne habe es einen guten Start der Festwoche des hervorragend organisierten Kinderfestes durch Kerstin Ruch gegeben.

„Neben unserem Volksfestauftritt beim Kommers konnte man an drei Tagen ein mit über 170 Personen gefülltes Festzelt verbuchen. „Bei strahlendem Sonnenschein fand der Abschluss mit dem Einbringen des Königshauses unter zünftigen Klängen statt“, betonte Strube am Schluss seines Jahresberichtes.

Auch der Rückblick durch die stellvertretende Chorleitung Inken Schulz, gemeinsam die Leitung zu übernehmen, fand Zustimmung. Unter der bisherigen Chorleiterin Brigitte von Schilling studierte man zahlreiche neue Stücke ein. Als Herausforderung stellte sich dar, dass einige der Stücke gemeinsam mit dem MGV 1885 gem. Chor Halchter aufgeführt werden sollten. 

Zusätzliche Proben mit Bornum fanden in Halchter statt, die Sänger aus Halchter kamen nach Bornum zum Üben. „Ein Highlight war der gemeinsame Workshop im Kloster Drübeck, wo die Bornumer in der Klosterkirche die Akustik einer Steinkirche genießen konnten. „Nach dem Chorfest kündigte Brigitte von Schilling ihren Vertrag mit uns“, erklärte sie weiter. Aufgrund der dadurch fehlenden Chorleitung beschlossen Claudia Strube und Inken Schulz, gemeinsam die Leitung zu übernehmen. „Dabei kümmerte sich Claudia Strube in erster Linie um das qualifizierte Einsingen, sprang aber auch immer dann für mich ein, wenn ich keine Zeit hatte, lobte Schulz. Weiter übernahm ich das Dirigat und das Einüben der Lieder“, fügte sie an.

Eine Herausforderung für den Chor war der Aufritt in Salzdahlum. Dieser fand kurz nach dem Weggang von Brigitte von Schilling statt und musste mit der Hälfte der eigentlich aktiven Sänger stattfinden. Trotz des hohen Risikos entschloss sich der Vorstand, den Auftritt zu wagen.

Im Endeffekt übertraf sich der Chor selbst und legte trotz der widrigen Umstände einen sehr guten Auftritt hin. Ebenfalls sehr gut war der Auftritt am Volkstrauertag auf dem erstmals „Von guten Mächten“ gesungen wurde, was sehr positiv aufgenommen wurde. 


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