Domprediger i. R. Joachim Hempel in Aktion bei seiner mitreißenden Predigt auf der Kanzel.

Festgottesdienst mit Domprediger i. R. Joachim Hempel war ein Erlebnis

Die St.-Martin-Kirche in Hedeper war fast bis auf den letzten Platz besetzt, als am vergangenen Sonntagabend der Festgottesdienst mit Domprediger i. R. Joachim Hempel stattfand. „Es ist für den Pfarrverband Vahlberg-Hedeper eine besondere Freude, dass man den Domprediger für diesen Festgottesdienst gewinnen konnte“, betonte Pfarrer Jens Corvinus.

Die Konfirmanden und der Kirchenvorstand in Hedeper wirkten am Gottesdienst, der von Pfarrer Jens Corvinus geleitet wurde, in hervorragender Weise durch ihre Beiträge mit. Bei seiner beeindruckenden Predigt konnte man den Domprediger als einen Volkstribun auf der Kanzel erleben. 

Wie ein rhetorisches Feuerwerk in einer launigen und schmissigen Predigt, die auch die aktuellen politischen Ereignisse in Berlin nicht aussparte, verstand er es, alle Zuhörer regelrecht mit seinen Worten zu fesseln. Hempel bekundete auch seine außerordentliche Wertschätzung für Pfarrer Corvinus und dankte. dass er in Hedeper dabei sein durfte. 

Nach dem Gottesdienst wunderten sich einige Gottesdienstbesucher, dass kein Teilnehmer versucht habe, nach der Predigt des Dompredigers zu klatschen. „Das hätte er aber verdient“, war die Meinung von Covinus dazu.

Kirchenpatron Rembert von Münchhausen aus Groß Vahlberg sprach dem Domprediger Worte des Lobes und Dankes aus. „Sie haben mit Ihrer Predigt und dem Inhalt mehr als überzeugt“, sagte der Kirchenpatron. Für einen Abend am Kamin übereichte er Joachim Hempel einen guten Tropfen aus dem Weinkeller vom Patron.

Mit dem anschließenden Neujahrsempfang der Gemeinden Hedeper und Vahlberg und des Pfarrverbandes Vahlberg-Hedeper fand der eigentliche Empfang im Schützenzelt statt. Der Vahlberger Bürgermeister Jürgen Ahrens und Bürgermeister Andreas Bötel in Hedeper begrüßten dazu eine große Teilnehmerzahl.

Der Männergesangverein Hedeper unter der Leitung von Rüdiger Mehlau überzeugte mit seinem Repertoire. Besonders das Lied „Rund um den Elm und um die schöne Asse“ sowie „Ich bin kein Bajazzo“ und das „Hedeper Lied“ fanden große Zustimmung. 

Bürgermeister Ahrens und Bürgermeister Bötel hielten in kurzen Reden jeweils eine Rückschau auf das vergangene Jahr 2017 und lobten das ehrenamtliche Engagement in ihren Gemeinden. Samtgemeindebürgermeisterin Elm-Asse Regina Bollmeier bedankte sich für das gute Miteinander in den Kommunen. Sie erläuterte auch Vorhaben der Samtgemeinde 2018 wie auch die Einführung der Regenwassergebühren. 

Danach fand der gesellige Teil des Abends statt, für den die Frauenhilfe Hedeper-Wetzleben ein reichhaltiges Büfett vorbereitet hatte. Das bewährte Team an der Theke sorgte für Getränke. In netter Runde standen viele Gespräche untereinander an. Den drei Hauptorganisatoren galt der Dank aller Teilnehmer.


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