Förster Heinrich Clemens mit einigen Kindern.

Jung und Alt nahmen an einer Pflanzaktion auf dem Iberg teil

Spaten, Handschuhe und viel Natur: Im Rahmen der diesjährigen Aktion „Saubere und schöne Gemeinde Schladen-Werla“, lud die Gemeinde Schladen-Werla am Sonnabend zu einer Pflanzaktion auf dem Iberg.

„Bäume zu pflanzen bedeutet, nachhaltige Wege zu gehen und für unsere Kinder und nachfolgende Generationen eine lebenswerte Zukunft zu schaffen. Die Wälder kühlen, sorgen für Feuchtigkeit, Schatten und Sauerstoff“, so Bürgermeister Andreas Memmert. Bevor die Kinder mit ihren Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel mit dem Einpflanzen der Eiben beginnen konnten, erzählten Förster Heinrich Clemens und Waldpädagogin Ute Kabbe erst einmal ein wenig über den Ablauf der Aktion und der Baumart. „Da die Eibe ein sehr hartes Holz hat, war dieser  Baum vor allem früher für die Herstellung von Bögen sehr begehrt“, so Waldpädagogin Kabbe. Die Eibe ist die älteste und schattenverträglichste Baumart Europas. Auch wenn die Eibe  mehr als tausend Jahre alt wird, zählt dieser Baum zu den gefährdeten Arten in Deutschland. 

„Es ist eine tolle Aktion. Wir haben davon gelesen und dachten uns, wir tun mal etwas Gutes für Hornburg“, so Kerstin Schlue. Ob Jung oder Alt, die Teilnehmer gaben sich sehr viel Mühe beim Einpflanzen der Bäume. Auch an den Pflanzenabstand von 1,50 Meter wurde gedacht. Die jüngsten Teilnehmer konnten nach der Pflanzaktion auch noch gemeinsam mit Waldpädagogin Kabbe den Waldboden erkunden, um zu entdecken, was da so alles kriecht und krabbelt. „Es ist ganz wichtig, dass Kinder an solchen Aktionen teilnehmen. So erfahren sie, was uns die Natur alles gibt“, so Peter Wilczok von der Jägerschaft Wolfenbüttel.

Die Aktion „Saubere Gemeinde Schladen-Werla“ wurde in diesem Jahr erneut ins Leben gerufen, um die Lebensqualität in der Gemeinde zu stärken, die Umwelt besser zu schützen, das Erscheinungsbild zu verbessern und den Zusammenhalt zu stärken. Bürgermeister Memmert wünscht sich, dass viele Vereine, Verbände und Freiwillige diese Aktivitäten begleiten.


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