Gemeinsam ging es mit einer weiteren Gruppe an das Pflanzen (v. l.): Emiliy, Hanna, Torge, Stephanie, Pfarrerin Schwerdtfeger, Kirchenvoigtin Melanie Wach, Marvin, Corvin, Propst Schultz-Seitz, Gina-Marie und Emma. Vorn: Mira und Sören.

Das Wäldchen der Erinnerungen im Kissenbrücker Pfarrgarten wächst weiter

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahres 2018 der Dreifaltigkeitsmeinde Kissenbrück-Biewende unterbrachen die Generalprobe zu ihrer Einsegnungsfeier in der St.-Stephanus-Kirche. Das von ihnen in der Kirche dabei angelegte feine Schuhwerk wurde schnell gegen robuste Schuhe für die anstehende Pflanzaktion im Pfarrgarten gewechselt. Dort sollte von den Konfis der sechste Baum in dem kleinen Wäldchen der Erinnerung zur Erinngerung an ihre Konfirmation gepflanzt werden.

In Anwesenheit von Pfarrerin Melanie Schwerdtfeger und Propst Dieter Schultz-Seitz, der den Einsegnungsgottesdienst halten wird, beteiligten sich alle Jungen und Mädchen, die eingesegnet werden, an dieser besonderen Aktion. 

„Dieser Baum soll an die Konfirmation erinnern und vielleicht ein Grund sein, sich später nach seiner Entwicklung zu erkundigen“,  meinte Bernhard Löhr, Mitglied des Kirchenvorstandes Dreifaltigkeitsmeinde Kissenbrück-Biewende. „Sich dabei auch an die damalige eigene Kirche zu erinnern, ist natürlich nur ein kleiner Nebeneffekt“, meinte Löhr.

Propst Schultz-Seitz und Pfarrerin Schwerdtfeger hatten bereits zur Vorbereitung auf die Aktion die Entstehung des „Konfi-Wäldchens“ mit den Konfis 2018 erläutert. „Vor einigen Jahren gab es Probleme, einen passenden Weihnachtsbaum für die Kissenbrücker Kirche zu finden“, erinnerte sich die Pfarrerin. 

Der in weite Zukunft gerichtete  Lösungsvorschlag des Kirchenvorstandes war, dass jeder Konfirmandenjahrgang eine Tanne pflanzen solle, aus deren Entwicklung dann später ein schmucker Weihnachtsbaum werden könne.

Dank der liebevollen Vorarbeit für die Pflanzaktion durch Kirchenvoigtin Martina Wach konnte es zügig losgehen. Per Schubkarre wurde der mittlerweile sechste  Baum  transportiert und auch begutachtet. Danach stand das Pflanzen und Angießen an. Dies  wurde trotz des kalten Windes bei gerade sieben Grad Celsius als coole Sache empfunden. 

Propst, Pfarrerin und Konfis waren sich einig: „Dieser Baum wird hoffentlich in Erinnerung bleiben und Weg zurück zu den Wurzeln offenhalten! Eine Idee, bei der es lohnt, diese auch in den kommenden Jahren fortzuführen. Das Wäldchen der Erinnerungen in Kissenbrück wächst im Pfarrgarten weiter“, erzählte Löhr.


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