Julian Mertens (hinten links) ließ sich von den Schülern und von Rektor Achim Durwen (hinten, weiter von links) sowie den Lehrkräften Tina Drenkelfort und Jörg Popke das Heckenlabyrinth zeigen.

„Energie-Pause“ an der Werla-Schule in Schladen

Seit gut zwei Jahren ist die Werla-Schule in Schladen dabei, ihren Schulhof umzugestalten und attraktiver für die Schüler zu machen.

Bereits im vergangenen Jahr entstanden auf dem Gelände eine gemütliche Sitzecke im Grünen, die gerne auch für Unterricht oder Lernen im Freien genutzt wird, sowie ein Heckenlabyrinth, in dem die Schüler in den Pausen auf die Suche nach dem richtigen Weg gehen können.

Anfang des Jahres kamen weitere Positionen auf dem großen Schulhof dazu: Die Curt Mast Jägermeister Stiftung sponserte der Schule einen Drehkreisel und weitere moderne Sitzgbänke. Dabei ging es bei der Anschaffung des Kreisels darum, den Schülern in den Pausen mehr Bewegung und ein unkompliziertes Miteinander zu ermöglichen.  „Das Gerät ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg zur ‚Energie-Pause‘. Wir möchten den Schülern in den Pausen Möglichkeiten bieten, sich zu bewegen und so Energie zu tanken“, erläutert Lehrkraft Jörg Popke, der die Idee für die Anschaffung eines solchen Kreisels hatte. Zudem möchte man als Schule damit einen wichtigen Beitrag in den Bereichen Inklusion und Integration leisten, denn durch den Kreisel kämen Schüler mit den unterschiedlichsten Vorraussetzungen durch den Spaß an der Bewegung miteinander in Kontakt, ergänzt Rektor Achim Durwen. 

Und wie gut das funktioniert schaute sich gestern der stellvertretende Landrat Julian Mertens im Auftrag des Lankreises Wolfenbüttel, welcher den Aufbau finanziert hatte, an. Bei einem Besuch in der Werla-Schule führten ihm unter anderem Schüler einer fünften Klasse das neue Spielgerät vor und erzählten, wie gut es bei allen ankommt. Natürlich musste auch Julian Mertens auf Drängen der Schüler den neuen Kreisel selbst einmal testen. So drehte er ein paar schwungvolle und schnelle Runden und stellte fest, dass man einen guten Gleichgewichtssinn benötigt, um hier mithalten zu können. 

Im Anschluss besichtigte die Gruppe die neuen Bänke sowie die im Vorjahr entstandene Sitz-ecke und das Heckenlabyrinth. In der Zukunft sollen noch viele weitere Ideen, um die Bewegung und ein besseres Miteinander der Schüler zu fördern, umgesetzt werden. Als nächstes folge dank der Unterstützung des Fördervereins die Erneuerung der Basketballanlage, berichtet Popke. 

„Wir haben auch Ideen, wie man einen Teil der riesigen Grünfläche des Sportplatzes umgestalten und für die Schüler besser nutzen könnte“, so Lehrerin Tina Drenkelfort. „Man könnte teilweise Rasen abtragen und durch Sand ersetzen. So hätte man beispielsweise  für eine Kletterspinne, Reckstangen, eine Schaukel und ein
Beachvolleyballfeld ausreichend Platz“, erläutert sie. 

Natürlich freuen sich die gut 300 Schülerinnen und Schüler der Werla-Schule in Schladen jederzeit über Unterstützer und Sponsoren für die tollen zukünftigen Projekte! 


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