Auf ihrer Runde durch das Dorf brachten die Kinder das Licht zu den älteren Einwohnern.

Kinderkirchenmitglieder trugen das Licht durch Timmern

Guten Zulauf hatte am Martinsabend in Timmern die Aktion der Kinder des Kindergottesdienstes. Sie trugen zu dem Lied „Sankt Martin“ aus der Dunkelheit des Ortes das Licht in die Wohnungen von zwölf älteren Einwohnern. Dort überreichten sie die Lichter mit den besten Wünschen. Im Kindergottesdienst hatten die Kinder die Gläser mit der Aufschrift Kinderkirche selber gebastelt.

Diese Aktion gibt es in Timmern bereits zum fünften Mal, sehr zur Freude der Einwohner. Für die nette Überraschung bekamen die Kinder etwas Süßes und auch eine Spende für die Kasse der Kinderkirche. Fröhlich zogen sie in der Dunkelheit von Haus zu Haus.

Rund zwei Stunden dauerte die Aktion, bei der auch Pfarrer Sebastian Maurer unterwegs war.
„Beim letzten Kinderkirchentreffen im September wurden die passenden Laternen in Gänseform
gebastelt, die nun den Weg erhellten“, sagte Maurer. Vorbereitet und durchgeführt wurde die Aktion vom Kinderkirchenteam mit Martina Hülsemann, Tanja Lamczyk, Julia Stengert und Petra Bollmann. „Es ist schön, dass wir auf diese Art und Weise eine alte Tradition lebendig halten können“, sagte Pfarrer Sebastian Maurer.

„Bis vor wenigen Jahren war es noch üblich, dass die Kinder am 10. oder 11. November durch die
Dörfer zogen, an den Türen gesungen haben und dafür eine kleine Belohnung bekommen haben. Weil wir eine solch tolle Resonanz erfahren haben, planen wir auch für den Martinstag im nächsten Jahr vom Kindergottesdienst eine weitere Aktion.“


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