Das Adventskonzert in Veltheim stieß auf große Resonanz und begeisterte das Publikum.

Adventskonzert in Veltheim begeisterte

Das schon traditionelle Weihnachtssingen des Veltheimer Kirchenchors, des MGV und des Kirchenvorstands fand auch in diesem Jahr wieder große Resonanz. In der St.-Remigius-Kirche gab es kaum noch einen freien Platz.

Nach der Begrüßung durch Pastorin Angelika Meiners stimmten der Kirchenchor und der Männergesangverein gemeinsam unter der Leitung von Hans-Joachim Unger die vollbesetzte Kirche mit dem Kanon „Nun sei uns willkommen“ auf das eineinhalb Stunden dauernde Konzert ein.

Ganz still wurde es in der Kirche, als Fabian und Tobias Witt, die auf Querflöte und Violine „Largo“
aus dem Doppelkonzert in d-Moll von Johann Sebastian Bach und „Hört der Engel helle Lieder“ vortrugen. Diese jungen Musiker erhielten viel Beifall und waren eine große Bereicherung des Konzerts ebenso wie die jungen Damen um Svenja Hannig.

Pastorin Meiners erzählte die Geschichte vom griesgrämigen Herrn Lohmann der mit Weihnachten nun so gar nichts anfangen konnte und der durch die freundliche Beharrlichkeit einer
russischen Immigrantenfamilie doch merkt, dass er ein Herz hat und seine Gefühle für Weihnachten doch nicht so tief vergraben waren wie er es immer zeigte. Diese Geschichte regte einerseits zum Nachdenken, anderseits aber auch zum Schmunzeln an.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt von Svenja Hannig, Natascha Haufschild, Jana und Leonie
Wagner, die sich mit ihren Liedern „Weihnachtszeit“, „Da wurde mitten in der Nacht“ und „Der
kleine Frieden“ in die Herzen der Zuhörer sangen.

Auch die Besucher wurden in das Konzert mit einbezogen. So sangen alle die Weihnachtslieder
„Macht hoch die Tür“ und „Wir sagen euch an den lieben Advent“. Der Kirchenchor bestach gewohnt mit einigen besinnlichen Liedern wie „Hosianna“ und „In das Warten dieser Welt“ sowie
„Jetzt fangen wir zu singen an“ und der MGV Veltheim sang klangvoll „O du schöne Weihnachtszeit“, und trommelte dann gesanglich und gefühlvoll das „Trommellied“ sowie „Heilige
Zeit“. Besonders beeindruckend und stimmgewaltig war das Schlusslied „Ein Stern strahlt in
der dunklen Nacht“, das beide Chöre gemeinsam sangen. Dank gilt dem Chorleiter beider Chöre
Hans-Joachim Unger, der es immer wieder versteht, die Chöre zu diesen Leistungen zu motivieren, und Tobias Witt, der das Konzert an der Orgel begleitete. Die Besucher honorierten die Vorträge der Mitwirkenden mit großem Applaus.

„Es war ein gelungenes Konzert, das uns sehr gefallen hat, es war einfach schön“, war von vielen
Besuchern zu hören. Anschließend hatte der Kirchenchor im Dorfgemeinschaftshaus Kuchen,
Schmalzbrote und Würstchen vorbereitet, die bei vorweihnachtlicher Stimmung und netten Gesprächen verspeist wurden.


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