Den Jugendlichen ist der Spaß anzusehen. Mit elf Kindern, die alle am Ball bleiben wollen, hat die Gruppe einen guten Start gefunden.

Jugendwehr Klein Schöppenstedt startet wieder durch

Knapp drei Jahre habe die Jugendarbeit bei der Feuerwehr aus personellen Gründen auf Sparflamme laufen müssen. Ende Oktober gab es schließlich einen Neustart. Mit einer Infoveranstaltung fiel der Startschuss. Sieben Jungen und vier Mädchen gehören inzwischen der Gruppe an. Marco Brozeit, der selber in der Jugendfeuerwehr groß geworden ist, kümmert sich nun um die Jugendabteilung.

Dabei kann er sich bei der Organisation auf ein großes Betreuerteam verlassen. Mit Andreas Opalla als Stellvertreter gehören zudem Marvin Lagemann, David Blankenburg, Nicole Baasler, Samira Kohnert und Alex Koleff zu den Unterstützern. „Ich bin unheimlich froh und auch stolz, dass wir nun wieder durchstarten können“, sagte Ortsbrandmeister Matthias Röper. Auch der eigene Förderverein der Jugendfeuerwehr habe bei der Reaktivierung geholfen. 

Alle Zehn- bis Zwölfjährigen seien frisch dabei und fingen in der Feuerwehrausbildung von Null an. „Wir wollen zusammen viel Spaß haben und Gemeinschaft erleben“, sagte der Jugendwart. Bei den ersten Übungsdiensten im vorigen Monat kam der Spaßfaktor auf jeden Fall nicht zu kurz: Mit dem großen Löschfahrzeug haben die Nachwuchsbrandschützer bereits ihren ersten Übungsbrandeinsatz in der Feldmark mit Schnellangriff und Kübelspritze löschen können. Für Lukas Potstawa war dies ein richtiges Highlight: „Ich habe Schläuche ausgerollt und dann mit dem Strahlrohr gelöscht“, erzählte der Elfjährige freudestrahlend. Sein Kumpel Philipp Ehrhardt ist ebenfalls mit Begeisterung dabei und hat schon einiges über die vielen Armaturen erfahren. Große Vorfreude herrscht auch schon jetzt bei den vier Mädchen auf das Zeltlager aller Jugendfeuerwehren der Gemeinde im Freibad Hemkenrode in den Sommerferien. „Das wird bestimmt richtig cool, weil wir ja auch noch außerhalb der Öffnungszeiten schwimmen können“, sagte Anna Müller. Sie traute sich damals nicht, zum Schnupperdienst alleine zu kommen und hat deshalb gleich ihre Freundinnen Charleen Lagemann und Liv Neumann mitgebracht.   

Im kommenden Jahr steht für die Gruppe aber auch noch einiges an Organisation an. Im Januar fahren alle zusammen in die Kleiderkammer, um die Helme, Handschuhe und den Schutz-anzug anzuprobieren. Ebenfalls können sich der Ortsbrandmeister und der Jugendwart sehr gut vorstellen, dass der Übungsraum noch etwas umgestaltet wird. Die Winterferien will Marco Brozeit mit seinem Betreuerteam für die weitere Planung nutzen. „Wir werden uns einen spannenden Dienstplan überlegen. Viele Ideen wurden bereits gesammelt“, verriet er. Die Übungsdienste finden dienstags zunächst noch alle 14 Tage von 18 bis 19.30 Uhr statt. Treffen ist immer am Gerätehaus an der Straße „Im Altdorf“. Der erste Dienst nach den Ferien ist der 10. Januar. 


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