Antje Klimek, Avacon, Ruth Naumann (von links), Frank Seidel, Landessparkasse, Samtgemeindebürgermeisterin Regina Bollmeier (von rechts) und Mitglieder der Napoleonischen Gesellschaft freuen sich auf das Fest.

"Schluss mit Lustik"

Nein, es ist kein Druckfehler. Das nächste Fest in der Samtgemeinde Elm-Asse trägt den Namen „Schluss mit Lustik“. Wieder wird es eine Zeitreise sein, die zurück in das Jahr 1813 führt und die Festgäste am Wochenende 10. und 11. Oktober in Schöppenstedt mit dem Bruder Napoleons, König Jérôme, der auch „König Lustik“ genannt wurde, bekannt macht. Vom Regieren hatte er nicht ganz so viel Ahnung, dafür aber vom Feiern. Und nach jedem Fest verabschiedete er seine Gäste mit: „Und morgen wieder lustik“.

Die Besucher werden den „Schwarzen Herzog“ antreffen, erfahren, wie es damals zu Ende ging mit der westfälischen und französischen Fremdherrschaft und sich in einem historischen Getümmel wiederfinden, das kaum Wünsche offen lässt. Aus Anlass des 200. Todestages des „Schwarzen Herzogs“ Friedrich-Wilhelm I. wird im Pfarrgarten ein großes Feldlager für 150 bis 200 Darsteller entstehen. „Geplant sind Gefechtsdarstellungen, Paraden und historische Darstellungen“, berichtete die erste Vorsitzende des Regionalmarketing, Ruth Naumann, in der vergangenen Woche.

Gemeinsam mit der Samtgemeinde und der Napoleonischen Gesellschaft lädt das Regionalmarketing zum Anschauen und Mitmachen ein. Neben dem Feldlager können die Gäste auch auf einem Bauern- und Handwerkermarkt stöbern. „Es soll Obst, Gemüse, Fleisch, Schinken, Wurstspezialitäten, Käse, Backwaren, Fisch- und Wursträuchereien, Blumen und Pflanzen, Süßwaren, Gewürze, Honig, Bürsten und Haushaltswaren geben“, zählt Naumann auf. Schön wäre es auch, wenn vor Ort gebacken würde. Auf der Wunschliste stehen zudem ein Kleintiermarkt und historisches Handwerk, wie zum Beispiel Spinnen, Flachsbrechen, Wolle kämmen, Korb- und Stuhlflechten, Klöppeln, Puppen und Papier herstellen, Drechseln, Besenbinden, Schmiedearbeiten, Perlen drehen und vieles mehr.

Und natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein. Geben soll es auch in diesem Bereich historische Stände, Wein, einen Schwenkgrill oder Kartoffelspezialitäten. Für das Rahmenprogramm sorgen Gaukeley, Feuerspiel, Scheingefechte, ein Medicus, Musik mit historischen Instrumenten sowie historische Tänze, Bettelmusikanten und Figurentheater. Unterstützt wird die Zeitreise von der Avacon, von der Braunschweigischen Landessparkasse und von der Wolfenbütteler Baugesellschaft.

Im Vorfeld der Veranstaltung seien Werbeaktionen mit historischen Kostümen im Innenstadtbereich, eine Ausstellung in der alten Strümpell-Schule und eine Projektwoche an der Elm-Asse-Schule geplant. „Jeder, der möchte, kann gern in historischer Kleidung zu dem Fest kommen“, so Naumann. Ferner seien noch Plätze für den Markt frei und auch Anbieter für Speisen und Getränke könnten sich gern noch melden.

Interessenten können unter der Telefonnummer 05332/4931 oder unter marketingelmasse@htptel.de Kontakt zu Naumann aufnehmen.


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