Das Jubiläum der Grenzöffnung wurde freudig gefeiert.

Feierstunde 25 Jahre Grenzöffnung zwischen Hornburg und Osterode

Am 8. April 1990 wurde die Grenze zwischen Osterode und Hornburg geöffnet. Es ist eine der letzten innerdeutschen Grenzöffnungen gewesen. „Wir wollten für eine Veranstaltung

nicht den 8. April wählen, weil das Jubiläumsdatum ein Mittwoch war.

Sonnabend hielten wir für geeigneter“, informierte Organisatorin Carmen Neuhaus. Die Zusammenkunft einiger Bürger aus Osterode, Hornburg und Roklum fand auf einer Kreuzung von Wirtschaftswegen statt.

Der stellvertretende Ortschef Rolf Klockmann dankte allen, die sich vor 25 Jahren für die Öffnung der Grenze nach Hornburg einsetzten. Die Osterwiecker Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ betonte im Beisein einiger junger Besucher: „Kinder, passt auf, dass wir nie wieder eine Grenze haben. Gut, dass wir zusammengewachsen sind. Wir wollen mit Hornburg und anderen Orten gute Nachbarschaft pflegen.“

Dabei wies die ehemalige Lehrerin auf den neuen Fahrradweg hin, der von Hornburg nach Osterode führt. „Finanziert wurden hier Wege durch Finanzmittel der EU und Bewirtschafter der umliegenden Äcker“, informierte der Hornburger Landwirt Hartmut Bartels.
Danach sorgte die Hornburger Fleischerei Bötel für Grillwaren.


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