Die Vorsitzende des ASF-Unterbezirkes Wolfenbüttel, Ille Schneider (2. von links), begrüßte u.a. die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Dr. Carola Reimann (Mitte), MdL Dunja Kreiser (3. von rechts) und die Vorsitzende des ASF-Bezirks Braunschweig Simone Willimzig-Wilke (2. von rechts).

Sozialdemokratinnen feierten: 100 Jahre Frauenwahlrecht

Zahlreiche Besucher kamen am gestrigen Sonnabend in die Schünemannsche Mühle, um den Neujahrsempfang der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen zu erleben. Die Vorsitzende des ASF-Bezirks Braunschweig und Ratsfrau der Stadt Braunschweig, Simone Willimzig-Wilke begrüßte die Gäste.

„Wir haben als Frauen in der SPD ein intensives und erfolgreiches Jahr 2017 hinter uns gelassen und können weitere Erfolge verzeichnen“, sagte so Willimzig-Wilke. Das Jahr 2018 liege ganz im Fokus des 100-jährigen Jubiläums der Geburtsstunde des Frauenwahlrechts, ergänzte sie.

Als nächste Rednerin war Dr. Carola Reimann an der Reihe. Für die Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung ist das neue Jahr voller Herausforderungen. „Wie oft wird Frauen weniger zugetraut?“, fragte Reimann in die Runde. Sie selber will sich dafür stark machen, dass die Machtverhältnisse innerhalb der Gesellschaft geändert werden. „Wir haben also noch eine jede Menge Arbeit vor uns“, sagte sie. 

Nach einer kurzen Pause, die zum Stärken genutzt wurde, war MdL Dunja Kreiser die Nächste am Rednerpult. Nach 19 Jahren konnte bei der Landtagswahl der Wahlkreis 9 zurück erobert werden. Daher dankte Kreiser zu Anfang allen für das Vertrauen. Sie machte sich in ihrer Rede dafür stark, dass Männer und Frauen in den Fraktionen in den Landtagen und im Bundestag gleich aufgeteilt werden sollen. Zurzeit seien es lediglich rund 35Prozent Frauen in den Fraktionen der SPD. 

Nach ihrer Rede waren Gisa Flake und Geza Gal an der Reihe. Die Beiden paarten Satire mit Musik. In dem rund 30-minütigen Auftritt wurde die Rolle der Frau und der Umgang mit Männern thematisiert. Flake sang Lieder wie „Neandertaler“ oder „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?“. 

Zum Schluss der Veranstaltung bedankte sich die Vorsitzende des ASF-Unterbezirks Wolfenbüttel, Ille Schneider bei den zahlreichen Gästen. Außerdem blickte sie in das Jubiläumsjahr des Frauenwahlrechts.


ANZEIGE