Jutta Bötel präsentiert ihre Zeichnungen in der Museumsgalerie.

Botanik-Ausstellung im Heimatmuseum

Die Börßumer Hobbykünstlerin Jutta Bötel zeigt vom 27. Juli an in der Museumsgalerie im Heimatmuseum einen bunten Streifzug ihrer gemalten und gezeichneten Werke, die einen Einblick der Vielfältigkeit der Natur zeigen.

Schon als Kind war sie von den Bleistift- und Federzeichnungen ihres Vaters beeindruckt. Später im Gymnasium gehörte der Kunstunterricht zu ihren Lieblingsfächern, zumal sie auch einen großen Meister, Wilhelm Krieg, als Lehrer hatte. Nach dem Abitur entschloss sich Bötel für ein Lehramtsstudium und wählte als Hauptfächer Kunst und Werken. Durch die Hochzeit mit dem Börßumer Landwirt Konrad Bötel gab sie nicht nur ihre berufliche Tätigkeit, sondern legte auch den Zeichenblock zur Seite. „Ich war mit dem Landhaushalt und meinen drei Kindern voll ausgelastet“, berichtete die 75-jährige Künstlerin.  
Rein zufällig traf die Hobbymalerin 1978 während eines Volkshochschulkurses  ihren verehrten Lehrer Wilhelm Krieg wieder. „Ich malte dort vorwiegend Aquarelle, später auch einige Kurse Pastellkreide. Später folgten Tusche bei Fritz Mauss und Töpferkurse bei Kurt Butzlaff“, erinnerte Jutta Bötel an ihre bekannte Lehrmeister aus der Lessingstadt.
Im Jahr 2000 belegte sie Kurse bei den jungen Malerin Gudrun Jakubeit im früheren Atelier Wassermühle Heiningen. „Während dieser Zeit haben wir mit der Gruppe mehrere Exkursionen nach Kroatien, Mallorca und auf Halligen unternommen, wo natürlich auch Exponate von mir entstanden“, berichtete Bötel weiter. Zwischenzeit wurde die Börßumer Malgruppe Farbenfreu(n)de ins Leben gerufen. „Wirt malen nicht nur im Gemeindesaal der evangelischen Kirche, sondern auch bei schönem Wetter unter freiem Himmel“, sagte Bötel und fügte hinzu: „Ich male fast täglich in meinem Esszimmer. Wenn ich zum Feiern oder Geburtstagen gehe, verschenke ich stets kleine, farbenfrohe Blumenbilder.“ In den zurückliegenden Jahren hat die Börßumerin nicht nur im Landgasthaus Bad Harzburg ihre Werke ausgestellt, sondern auch in zahlreichen Landcafés. Sie danke der Geschäftsführerin des Heimathauses Hornburg, Karin Körner, für deren Unterstützung.
Die Besichtigungstermine: Dienstag bis Samstag von 14 bis 16 Uhr und Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Die Ausstellung dauert bis 21. September.


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