Die Phoenix Jazzband mit Ersatzspielern.

Braunschweiger Jazzband überzeugte

Dass auch Jazzmusiker nicht von der Grippewelle verschont bleiben, wurde bereits bei der Besetzung der Phoenix Jazzband deutlich. Da sprang für den erkrankten Klarinettisten E. Bühring der versierte Gifhorner Klarinettist Horst „Pops“ Popanda von der Saratoga Seven Jazzband ein. Aus Hameln ersetzte Hans Hefker (früher Braunschweig), den Posaunisten Klaus Wogram.

Die Musiker waren miteinander bekannt und so konnte man ohne Probleme sofort loslegen. Weitere Musiker um den Drummer und Leader Klaus Thürmann waren der bei der Jazz Initiative bestens bekannte Bassist Klaus „Okki“ Ordner, der Trompeter Eckehardt Ditting, der auch für die Ansagen und den Gesang zuständig war und der aus Celle stammende Banjospieler Horst Dietrich (Bebe) Bebenroth.

Bei dem ersten gespielten Titel „Shine“ wurde bereits deutlich: hier hatte man es mit langjährigen Routiniers zu tun. Die Zuhörer sind immer wieder erstaunt, wie Jazzmusiker, die sonst nicht miteinander spielen, sofort wissen, worauf es ankommt. Das machte der Posaunist Hans Hefker bei seinem Solo in dem sehr einfühlsam vorgetragenen Stück „I Can‘t Give You Anything But Love“ deutlich. Hier war der große Jack Teagarden heraus zu hören, der seit vielen Jahren Hefkers Vorbild ist.

Als ein Stück für die Krankenkassen kündigte Trompeter Eckehardt Ditting das von Gast-Klarinettist Pops Popanda mit seiner Stimme zu Gehör gebrachte „Hello, Give Me Dr. Jazz“ an. Im übertragenen Sinn wurde für die zu Haus gebliebenen, ebenfalls an der Grippe erkrankten Jazzfans gedacht.

Am 6. April kommen die international besetzten jungen Dizzy Birds zu der Jazz Initiative ins KOMM.


ANZEIGE