Frauen der Wolfenbütteler Moschee hatten für ein abwechslungsreiches Buffet gesorgt.

Tag der Begegnung

Zum 13. Mal hatte der Arbeitskreis Migration am Sonnabend zum „Tag der Begegnung“ in die Fußgängerzone vor das Bankhaus Seeliger eingeladen. Im Mittelpunkt stand dabei das bunte und internationale Bühnenprogramm mit viel Musik. Rings herum hatten verschiedene Gruppen aus dem Arbeitskreis ihre Informationsstände aufgebaut. Stellvertretender Bürgermeister Heinz-Rainer Bosse begrüßte am Morgen zahlreiche Besucher, die sich durch das ungemütliche und regnerische Wetter nicht haben abhalten lassen. Sie feierten gerne mit und genossen das Programm.

Der „Tag der Begegnung“ sei im Wolfenbütteler Veranstaltungskalender fest verankert. Seine Beliebtheit zeige sich darin, dass der Tag bereits zum 13. Mal stattfinde, sagte Bosse. „Das ist ein Beleg dafür, dass Wolfenbüttel eine weltoffene Stadt ist, in der Einheimische und Fremde gemeinsam gut leben können“, sagte er. Dabei gehe es nicht nur um Spaß und Unterhaltung, sondern der Arbeitskreis Migration in der Stadt lege unbedingten Wert darauf zu zeigen, dass Vielfalt in Wolfenbüttel aktiv gelebt werde und Rassismus keinen Nährboden habe.

 

Mit dem „Tag der Begegnung“ habe der Arbeitskreis Migration eine besondere Plattform des menschlichen Miteinanders geboten, sagte Bosse. Und so war es dann auch. Rings herum an den Ständen boten sich viele Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, Kulturen kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Und vor dem Hintergrund, dass in Wolfenbüttel gerade wieder Flüchtlinge aufgenommen werden, erhielt der Tag noch einmal eine besondere Bedeutung.

 

Den Auftakt machte der Trommler Antonio Dionga mit mehreren Sängerinnen und Tänzerinnen. Viel Begeisterung löste anschließend die Bauchtänzerin „Bella“ aus, die für ihre Darbietungen viel Applaus erntete. Für musikalische Unterhaltung sorgten außerdem die Bands „Sin Sol“ und „Different Roots“. Mit den Lupus-Line-Dancern, die zu Country-Musik tanzten, erlebten die Besucher noch einmal einen Höhepunkt. Ein Zauberer versetzte nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Festbesucher ins Staunen. Und für das leibliche Wohl hatten mit vielen Spezialitäten einige Frauen der Wolfenbütteler Moschee gesorgt. Ihre leckeren Gerichte wurden von den Besuchern gerne probiert.

 

Mit Infoständen waren neben dem Flüchtlingsrat Niedersachsen auch die Diakonie und die Jugendgruppe von amnesty international vertreten. Außerdem zeigte eine Foto-Ausstellung mit Bildern von Carlotta von der Heiden-Rinsch eindrucksvolle Portraits.


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