Die Mannschaft „Dribble 2 Much“ (gelbe Leibchen) haben laut Schiedsrichter am Fairsten gespielt.

Freiwilligenagentur Jugend- und Soziales-Sport e.V. veranstaltete buntes Fest

Sportliche Stimmung, schönes Wetter und viele Gäste: Unter dem Motto „Sport verbindet“ wurde am Freitag Gästen unterschiedlichen Alters und Herkunft auf dem Jugend- und Skaterplatz in der Langen Straße, ein Platz für Austausch und Spaß geboten. Organisiert wurde das Event im Rahmen der „Interkulturellen Höfe“ Wolfenbüttel von der Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V.

„Diese tolle Veranstaltung wurde von den Jugendlichen vorgeschlagen“, erklärte Besnik Salihi von der Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport. Das Team „Aus dem Rahmen  – bestehend aus ehrenamtlichen Jugendlichen, mit und ohne Migrationshintergrund – hat das Event von Anfang an mitorganisiert und unterstützt. Gefördert wird die Gruppe vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. 

Den Gästen wurde auf dem Jugend- und Skaterplatz ein Basketballturnier, bei dem jeder mitspielen konnte geboten. Auf zwei kleinen Plätzen haben vier gegen vier gespielt. Für das Turnier hatten sich die Einzelpersonen schon vor dem Veranstaltungstag angemeldet, die endgültigen Mannschaften entstanden jedoch vor Ort. Das Basketballturnier hat die Gruppe „AFG“ gewonnen. Die Spieler waren geflüchtete aus Afghanistan. „Wichtiger ist jedoch die Fairness. Die Mannschaft die laut Schiedsrichter am fairsten gespielt hat, ist ,Dribble 2 Much“, so Salihi. 

Aber nicht nur Basketball stand auf dem Plan, mit der Parkour-Gruppe von der Turngemeinde Wolfenbüttel, dem Fußballverein vom ESV Wolfenbüttel und den Skatern vom Trashpark Wolfenbüttel konnte man sich so richtig austoben. Vor Ort waren außerdem  auch die Breakdancer von Break Unit, die die Gäste mit ihrer kleinen Show begeisterten. Wer bei den sommerlichen Temperaturen keine Lust auf Sport hatte, der war beim Graffiti Workshop von Robert Bischoff genau richtig. Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt, die Gäste konnten sich über gegrillte Würstchen und Getränke freuen. 

An dem Event beteiligte sich auch das Projekt „Patenschaften für Neuzugewanderte“, um sich mit anderen Paten auszutauschen und gemeinsam zu zeigen, dass Sportpatenschaften ein gutes Mittel zur Integration sind. 

„Wir wollen mit der Verantsaltung zeigen, dass Sport eine gute Möglichkeit ist, sich in einem neuen Umfeld einzuleben und zu integrieren, Sport fördert das Miteinander“, so Steffi Bischoff von der Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport.

Die Veranstaltung „Sport Verbindet“ wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ und der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wolfenbüttel gefördert. 


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