Hinter den heutigen Vereinsvorsitzenden Falk Hensel (vorne rechts) und Dr. Otmar Dyck (vorne links) sowie Agenturleitung Astrid Hunke versammelten sich alle Gäste. Sie alle sind Teil der Geschichte der Agentur.

Freiwilligenagentur feierte 20-Jähriges

Vor genau 20 Jahren hat die Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V. Wolfenbüttel mit ihrer Arbeit in Wolfenbüttel begonnen. Am Mittwoch, 16. Mai, haben 50 Gäste gemeinsam auf Einladung des Agenturvorsitzenden Falk Hensel und der Agenturleiterin Astrid Hunke, die ebenfalls vor genau 20 Jahren ihre Arbeit aufgenommen hat, den runden Geburtstag gefeiert und Rückschau gehalten.

„Wir nehmen die Menschen zum Vorbild, die ihre Zeit für das Ehrenamt kostenfrei zur Verfügung stellen“, sagte Falk Hensel bei seiner Begrüßung in der Schünemannschen Mühle zu den Gästen. Es waren Ehrenamtliche, Gründungsmitglieder, ehemalige und aktuelle Vorstandsmitglieder und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen. Alle verbindet eine enge Beziehung zur Freiwilligenagentur und alle haben den Werdegang der Freiwilligenagentur in den vergangenen 20 Jahren miterleben können. Wilhelm Schmidt, Präsident der AWO Deutschland, Ulrich Markurth, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Klaus-Peter Bachmann, Landtagsvizepräsident a. D., und Dirk Bitterberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig, erinnerten an die Phase des Starts der Agentur und spiegelten die wichtigen, gesellschaftlichen Notwendigkeiten des ehrenamtlichen Engagements für die Region wider. 

Es wurden zahlreiche Projekte, Preise und die Entwicklung der Agentur, die bis zur Anerkennung als Sportverein reicht, vorgestellt. Auch langjährig ehrenamtlich Tätige wie Christina Becker, Max Seeger aber auch Ulrich Hackbarth sprachen über lustige und spannende Zeiten und berichteten aus der Sicht der Ehrenamtlichen über Herausforderungen und Nöte. 

„Über all die Jahre hinweg mussten immer wieder Hürden genommen werden, die viel Kraft und Geschick des ehrenamtlichen Agenturvorstandes und der hauptamtlichen Agenturleitung gefordert haben“, berichtete Falk Hensel und führte aus, dass diesen nicht immer leichten Job Astrid Hunke mit viel Ausdauer und überdurchschnittlichem Einsatz gemeistert hat und bis heute ausführt. „Die Agentur ist in den vergangenen 20 Jahren von einer ,Ein-Frau-Agentur‘ in einen stabilen gemeinnützigen Verein mit einem großen Mitarbeiterstab und mehreren Bürostandorten entwickelt worden, die bundeweit Anerkennung findet“, beschreibt Hensel. 

Die Freiwilligenagentur plant für die Zukunft weitere regionale und überregionale Projekte, Veranstaltungen und Maßnahmen insbesondere im ländlichen Raum in der Region zur Förderung des freiwilligen Engagements.


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