Afrikanische Wochen in der Grundschule Kissenbrück

Über mehrere Wochen hin wurde der Projektgedanke „Eine Welt für alle – alle für eine Welt“ von den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Kissenbrück mit Inhalt und Leben gefüllt. „Zunächst näherten sich die Kinder dem Thema Afrika, indem sie sich über die Besonderheiten des Kontinents, über seine Landschafts- und Klimaformen, über Landwirtschaft und Industrie sowie über die Tier-und Pflanzenwelt informierten“, erzählte die Leiterin Jutta Poser.

So richtig starteten die Projektwochen dann aber mit dem Besuch des schwarzafrikanischen Geschichtenerzählers Ibu, der den Kindern mit seinen lustigen Geschichten über seine Oma, mit Trommeln und gemeinsam gesungenen Liedern die afrikanische Lebensweise und Kultur nahebrachte. Der Besuch von Brigitte Amara, Mitbegründerin des Braunschweiger Vereins „Löwe für Löwe“,  lenkte die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler dann aber auch auf die sozialen Probleme des Kontinents.

 

„Seit 2008 besteht eine Partnerschaft der Grundschule mit dem Verein, der sich in Sierra Leone für die Förderung von Bildung und Gesundheit, Bekämpfung der Armut und eine verbesserte Infrastruktur einsetzt“, listete Poser auf. Die Grundschule Kissenbrück unterstützt die Arbeit des Vereins regelmäßig mit Sach- und Geldspenden. 

 

„In den darauffolgenden Wochen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler nun intensiv an unterschiedlichen Projekten“, lobte Poser weiter.  Am Freitagnachmittag präsentierten  sie diese stolz Eltern und Freunden. 

 

So gab es eine Ausstellung zum Thema „Leben und Wohnen in Afrika“, Wissenswertes über die afrikanische Tierwelt, eine Powerpoint-Präsentation über Afrika und Sierra Leone und Informatives über afrikanische Schulen.  Aber auch der Bereich der Kunst, des Handwerks und der Kultur bildete einen weiteren Schwerpunkt.

 

Szenisch dargestellte afrikanische  Märchen und Maskentanz zu Trommelschlag begeisterten das Publikum. Ein selbstgefertigtes Kochbuch mit  afrikanischen Rezepten – natürlich ausprobiert – rundete das Angebot ab.

 

 

Wie immer stand den Besuchern  auch das reichhaltige Kuchenbüffet, gespendet von den Eltern und organisiert  vom Förderverein, zur Verfügung. „Der afrikanische  Nachmittag bei nahezu afrikanischen Temperaturen  war ein voller Erfolg, darin waren sich alle Schülerinnen und Schüler und alle Gäste einig“, freute sich am Abend Jutta Poser mit ihrem Kollegium.


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