Schülerinnen und Schüler in Karotten- und Bananen-Kostümen verteilten Flyer.

Carrot Mob macht Schule

„Klimaschutz trifft fairen Handel“ unter diesem Motto veranstalteten die Arbeitsgemeinschaft die „FAIRänderer“ des Gymnasiums im Schloss und der Weltladen ihre Aktion am vergangenen Sonnabend von 10 bis 13 Uhr in der Okerstraße.

Der Dachverband Weltladen hatte zu einer „fairen Woche“ aufgerufen und die AG, die aus 12 Schülerinnen und Schülern besteht, hatte sich zusammen mit ihren Lehrerinnen Sylvia Dietrich und Jutta Schnippe entschlossen, sich daran zu beteiligen. 

Sie bereiteten den Tag mehrere Wochen lang vor, angefangen mit einem Workshop. Ihre Schule engagiert sich schon länger für diese Themen und wurde bereits als „Fairtrade School“ vom Verein TransFair ausgezeichnet. Ziel der Aktionen am Sonnabend war es, mehr Menschen für den Klimaschutz und fairen Handel zu interessieren und zum Besuch des Weltladens zu animieren. Dafür verteilten Schülerinnen und Schüler in Karotten- und Bananen-Kostümen Flyer in der Innenstadt. Bei den Mitmachaktionen konnte man sich das Fairtrade Logo auf die Hand malen lassen, Bälle aus Bananenblättern werfen, Gegenstände in einem Kasten erfühlen und erraten, sowie die Prinzipien des fairen Handels kennenlernen.

Der Gewinn des Tages fließ in kleinere Klimaschutzmaßnahmen des Weltladens und in die Kooperative Norandino in Peru, mit der der Weltladen zusammenarbeitet. Der Kooperative, einer landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft, die hauptsächlich Kaffee, Kakao und Zucker anbaut, gehören rund 7.000 Familien an. Sie wird mit dem Geld Bäume pflanzen, um zum Klimaschutz beizutragen. Unterstützung kommt auch von Entwicklungshilfeorganisationen. Ein Baumsetzling, der auch vor Ort in Peru gezogen wird und auf diese Weise keine Emissionen während eines Transportes verursacht, kostet nur einen Dollar. 

Am kommenden Mittwoch, 19. September, halten zwei Mitglieder der Kooperative um 19 Uhr einen Vortrag über Klimawandel im Bildungszentrum Harzstraße 2 – 5. Die Veranstalter des Carrot Mobs hoffen, dass Wolfenbüttel Fairtrade Town wird. 


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