Spuren der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Gegen das Vergessen: Ausstellungseröffnung am 1. November

Am 1. November um 17 Uhr wird die Ausstellung „Gegen das Vergessen“ in der Filiale der Braunschweigischen Landessparkasse eröffnet. Sie ist Teil des Sonderprogramms des Bildungszentrums zum 30-jährigen Jubiläum der Grenzöffnung. Inhalt der Ausstellung sind fotografische Arbeiten, die Spuren der ehemaligen innerdeutschen Grenze zeigen. 30 Jahre nach Ende der deutsch-deutschen Teilung bleiben Spuren der Grenze, an der 700 Menschen gestorben sind, sichtbar. Streckenweise hat die Natur ihren Raum zurückerobert.

Die Ausstellung wurde von Gerd Winner mit Meik Rahmsdorf konzipiert. In dem generationenübergreifenden Kunstprojekt sind gemeinsam mit den Jugendlichen Marian Winner und Max Rahmsdorf fotografische Reflektionen an den historischen Punkten der ehemaligen Grenze entstanden. Dieses „Vergegenwärtigen“ der deutschen Geschichte umfasst die Reste der Grenzbebauung, die Orte der Übergänge mit den Kontrollstationen und die landschaftlichen Strukturen der ehemaligen Minenfelder in der Nähe des Landkreises Wolfenbüttel.

Ort: Braunschweigische Landessparkasse, Holzmarkt 20, 38300 Wolfenbüttel.

Anwesend sind die Fotografen: Gerd Winner, Maik Rahmsdorf, Marian Winner und Max Rahmsdorf.


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