Thomas Pohle vom Wunderland-Kindertheater führte die Schüler behutsam mit einer kleinen Geschichte an das Thema heran.

Grundschüler setzen sich mit Abschied, Tod und Trauer auseinander

An der Grundschule Harztorwall erlebten die Schüler am Freitag ein ganz besonderes Theaterstück. Behutsam und fast schon auf spielerische Art zeigte Thomas Pohle vom Wunderland-Kindertheate, dass Tod und Trauer keine Tabuthemen sein müssen und dürfen. Er führte die Kinder der dritten und vierten Klassen, aber auch Eltern und Lehrkräfte behutsam an das Thema heran. Zeigte, dass Tod und Abschied nicht immer nur mit Trauer zu tun haben. Sondern auch, dass Menschen, die gegangen sind, immer Spuren und schöne Erinnerungen hinterlassen.

Ermöglicht wurde das Theaterstück durch den Hospizverein Wolfenbüttel. Aufgrund einer Landesförderung zur Trauerarbeit mit Familien und Kindern wurden Mittel freigesetzt, die nun vom Verein im Projekt an der Grundschule Harztorwall eingesetzt worden. „Tod und Trauer gehören zum Leben dazu und wir finden es wichtig, dass dies den Kindern so früh wie möglich vermittelt wird. Wir vom Hospizverein finden dieses Projekt toll und können uns vorstellen, es im nächsten Jahr auch an anderen Schulen anzubieten“, sagte Dagmar Ammon vom Hospizverein Wolfenbüttel. Und auch Schulleiterin Birgit Oppermann zeigte sich begeistert von dem Stück und lobte das Projekt, das an ihrer Schule angeboten wurde. Zu dem Theaterprojekt an der Grundschule gehörte auch die Vorstellung des Vereins und dessen Arbeit am Donnerstagabend. Und natürlich gab es im Anschluss an das Stück am Freitag, in dem Thomas Pohle sich liebevoll an seinen verstorbenen Großvater erinnerte, Gespräche mit den Kindern und auch den Erwachsenen über Abschied, Verlust und Wege, damit umzugehen. 


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