Auch das Team vom Gärtnermuseum ist wieder mit einem Stand dabei.

Kunsthandwerk im Wolfenbütteler Schloss

Es ist mittlerweile der 39. Kunsthandwerkermarkt, den die Aktionsgemeinschaft Altstadt vorbereitet hat. Man kann daher wahrlich bereits von Tradition sprechen. In der Zeit vom 29. November bis zum 1. Dezember werden insgesamt 52 professionelle Anbieter aus vielen Teilen Deutschlands ihre Produkte präsentieren. „13 Aussteller sind neu“ – freuen sich die Organisatoren Waltraut Dahlmeyer sowie Manfred und Helga Frohse. Sogar aus Schweden wird ein Kunsthandwerker-Ehepaar zum ersten Mal dabei sein.

Die Schwerpunkte liegen wie immer in den Fachgebieten Schmuck, Textil, Holz- und Metallverarbeitung sowie Keramik und Porzellan. Aber auch so manch andere außergewöhnliche Angebote werden den Markt bereichern. Es lohnt sich, wieder hinzuschauen – zumal viele „bekannte“ Kunsthandwerker auch weiterhin wie in den Jahren zuvor ihre Erzeugnisse in der besonderen Atmosphäre der historischen Räume anbieten. Das gilt natürlich auch für die Pfefferkuchen aus dem sächsischen Pulsnitz oder für den hiesigen Gärtnermuseumsverein mit den weihnachtlichen Gestecken und Adventskränzen. 

Freitag, 29. November, um 14 Uhr eröffnet der Posaunenchor den Markt

Die Eröffnung des Marktes durch den Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft Altstadt, Dieter Kertscher, wird traditionsgemäß durch den Wolfenbütteler Posaunenchor unter der Leitung von Kantor Hans-Hermann Haase musikalisch begleitet. Der Chor der Kreismusikschule Wolfenbüttel wird erst am Samstag um 11:30 Uhr unter der Leitung von Kuno Galter auftreten. Und wie immer wird der Freundeskreis der Arche e.V. in der Cafeteria neben dem Renaissancesaal für das leibliche Wohl sorgen.  

Neue Spurensuche zum Thema „Eisenbahn in Wolfenbüttel“ ist fertig

Pünktlich zum Beginn des Kunsthandwerkermarktes erscheint in diesem Jahr wieder eine neue Ausgabe der von der Aktionsgemeinschaft Altstadt herausgegebenen Beiträge zur Regionalgeschichte Wolfenbüttels. Die Spurensuche Nummer 15 zum Thema „Eisenbahn“ wurde von Jürgen Hunger, einem exzellenten Kenner der „kleinen und großen Eisenbahn“, nach einjähriger intensiver Forschungsarbeit mit vielen Fotos und sonstigen Abbildungen mit dem Schwerpunkt für den Raum Wolfenbüttel zusammengestellt. Bekanntermaßen gibt es hier seit 1838, dem Jahr der Eröffnung der ersten Staats-Eisenbahn in Deutschland zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel, mehr zu dokumentieren als an anderen Standorten. Das neue Themenheft, das ab dem 2. Dezember im örtlichen Buchhandel zum Preis von 15 Euro angeboten wird, kann man an den drei Markttagen am Stand der Aktionsgemeinschaft im 1. Obergeschoss des Schlosses (neben dem Eingang zu den Museumsräumen) wie immer um einen Euro reduziert erwerben. Alle bisherigen Ausgaben der „Spurensuche“ können im Übrigen während des Weihnachtsmarktes angesehen und erworben werden. 

Die Öffnungszeiten des Marktes: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 10:30 bis 18 Uhr sowie Sonntag von 11 bis 17:30 Uhr. Der Zugang vom Spinnerei-Parkplatz wird geöffnet sein. Die Aktionsgemeinschaft Altstadt Wolfenbüttel freut sich auf Ihren Besuch.  


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