Stießen auf die neuen Räume an (v. l.): Regine Kreith, Petra Spanger, Bernd Söchtig, Ali Touhiri, Dirk Neumann, Ute Söchtig, Carola Mohr und Elke Mühe.

Feier im Haus des AWO-Ortsvereins Schöppenstedt: Mit dem „Ottostübchen“ jetzt alles unter einem Dach

Es war am Donnerstagabend eine besonders herzliche Feier mit 50 Teilnehmern im Haus des AWO-Ortsvereins. Der Grund für diesen Abend mit dem vertrauten Vorstand und den Gästen: Die untere Etage des Hauses war grundlegend in vielen Stunden von AWO-Mitgliedern renoviert worden und wurde nun feierlich mit einem gemeinsamen Imbiss seiner Bestimmung übergeben.

In ihren Worten ließ die Vorsitzende der AWO in der Stadt, Anne Kathrin Hass, die Umbaumaßnahme sehr detalliert Revue passieren. „Hier ist etwas entstanden, für das wir dem gesamten Team, das Hand anlegte, mehr als dankbar sind“ lobte Hass. Alle haben sich, jeder auf seine Weise, helfend eingebracht. Ein besonderer Dank galt dabei Ali Touhiri. „Durch die Aufgabe der Tagesstätte und wegen baulicher Mängel war es für uns ein Glücksfall, dass die Mieterin dieser Wohnung gekündigt hatte“, erklärte die Vorsitzende. „Lange war in den Köpfen von Carola Mohr und mir schon der Gedanke verankert, alles unter einem Dach im Otto-Hagedorn-Haus zu haben. Im Sommer steht uns nun ein Garten zur Verfügung, die Tafel ist nebenan zu Hause und das Büro und die Sozialstation im ersten Stock über uns, das passt alles zusammen“, bekräftigte sie. „Natürlich ist in vielen kleinen Dingen, auch für die Mitglieder unseres Seniorenkreis eine Neuorientierung nötig; jetzt heißt es, zusätzlich diese Wohnung zu unseren vorhandenen Angeboten mit Leben zu füllen“, fügte Hass an. Jeder, der eine Idee habe, könne sie ansprechen; vielleicht gibt es einen Skat- oder Rommeeclub, der gerne unter dem AWO-Dach spielen möchte.

1946 wurde der AWO-Ortsverein durch Otto Hagedorn gegründet. 1989 wurde dieses Haus gekauft und hier nach vielen Umzügen der Sozialstation ein festes Zuhause gegeben. Nun bekommt diese neu hergerichtete Etage den Namen „Ottostübchen“. Das gab Anne Katrin Hass unter Beifall bekannt. Eigens zu diesem Anlass war Regine Kreith, Tochter von Otto Hagedorn, angereist. Sie freute sich über die besondere Ehre und die Erinnerung an ihren Vater, den Gründer der AWO 1946 in Schöppenstedt. 1996 wurde dieses Haus am Nordbahnhof 1 erworben. Unter den Gästen war auch Bürgermeister Karl-Heinz Mühe. Er machte besonders deutlich, dass die AWO in Schöppenstedt „ein Segen für die Samtgemeinde Elm-Asse“ sei. „Das ist meine erste Rede bei einem solchen Anlass“, erklärte der neue Samtgemeindebürgermeister Elm-Asse, Dirk Neumann. Mit gewählten Grußworten dankten und lobten der AWO- Vorstandsvorsitzende Rifat Fersahuglo-Weber aus Braunschweig sowie die Präsidiumsvorsitzende AWO Braunschweig und Kreisvorsitzende Salzgitter/Wolfenbüttel Gabriele Siebert-Paul und Pfarrer Martin Cacheij die neuen Räume mit dem besonderen Namen „Ottostübchen“.

In der Runde der Teilnehmer waren auch Marcus Bosse, MdL, Tafelmitarbeiter Team Yvonne Schäfer, die DRK-Vorsitzende der Stadt, Ruth Naumann, und die hauptamtlichen Mitarbeiter des Ortsvereins. „Die AWO Schöppenstedt ist auf einem guten Weg in das neue Jahrzehnt, das Jahr 2020 steht unter Gefühl, Zusammenhalt, Nähe und Vertrautheit“, erklärte Anne Kathrin Hass in ihrem Schlusswort unter Beifall. „Wir werden zusammen mit den Werten der AWO, Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit, gemeinsam leben“, sagte sie voller Überzeugung. 


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