Die Schüler hörten den Erklärungen von Karl-Heinz Pinkpank aufmerksam zu.

Verkehrserziehung an der Großen Schule: Wie man sicher zur Schule kommt

Das ADAC-Projekt „Achtung Auto“ gab auch in diesem Schuljahr den Fünftklässlern am Gymnasium Große Schule zusätzlich zum Projekt „Toter Winkel“ hilfreiche Tipps für einen sicheren Schulweg. Ob sie den Weg zur neuen Schule mit dem Bus oder im Auto der Eltern zurücklegen oder gar einfach zu Fuß gehen können – in jedem Fall sollten die Fünftklässler mit den Eigentümlichkeiten anderer Verkehrsteilnehmer in ihrem Umfeld vertraut sein und darauf richtig reagieren können.

Karl-Heinz Pinkpank, Moderator im Auftrag des ADAC Niedersachsen, betreute zusammen mit dem Mobilitätsbeauftragten der Schule, Christoph Dziony, das verkehrserzieherische Projekt an der Großen Schule. Er verdeutlichte:  „Es ist wichtig, dass die Kinder im Straßenverkehr nicht die gleichen Fehler machen wie viele Erwachsene.“ Sofort pflichteten ihm einige Schüler bei, dass sie sich manchmal für eine kurze Strecke im Auto nicht anschnallen. 

Bei den Erklärungen von Pinkpank konnten die Schülerinnen und Schüler erleben, was bei einer Vollbremsung bei einer Geschwindigkeit von nur 30 km/h passiert. „Unangeschnallt wäre ich voll durch die Windschutzscheibe geflogen“, kommentierte ein Schüler hinterher. Eine Erfahrung, die bei der nächsten kurzen Fahrt hoffentlich bewirkt, dass sich die Kinder anschnallen. 

Beim Einschätzen des Bremsweges konnten einige Schüler ihre Erfahrungen einbringen. Daher wussten sie: Je schneller und je schwerer die Person oder das Fahrzeug und je schlechter das Profil der Schuhe oder Reifen umso länger der Anhalteweg. Natürlich wurde all das auch bei verschiedenen Übungen ausgetestet. „Ihr rennt, und an der Ziellinie fangt ihr an zu bremsen“, hieß der Auftrag. Die Mitschüler markierten den genauen Haltepunkt. Dann ging es noch einmal über die gleiche Strecke, doch diesmal sollten die Läufer stoppen, sobald Karl-Heinz Pinkpank beim Überschreiten der Linie mit einer Fahne das Signal gegeben hatte. Da war aufgrund der erforderlichen Reaktionszeit bei allen  der Anhalteweg viel länger. 

Fazit: Die Schülerinnen und Schüler lernten bei diesem Projekt vor allem durch praktische Übungen und Demonstrationen den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Bremsweg bei unterschiedlichen Fahrbahnzuständen.


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