Bürgermeister Andreas Memmert (3. v. l.) freut sich über den Scheck von (v. l.) Lutz Reusche , Rüdiger Bekmann und Sybille Schönbach.

LSW-Hilfsfonds spendet 1000 Euro

Wolfsburger Energieunternehmen unterstützt Schladener Aktion „Kinder in Not“.

Der sichtlich gut gelaunte Bürgermeister der Gemeinde Schladen-Werla,  Andreas Memmert, hatte bei einer Pressekonferenz gleich zweimal Grund zur Freude. Der Verwaltungschef erhielt für seinen Hilfsfonds  „Kinder in Not“ aus den Händen einer Abordnung der LSW Netz GmbH & Co KG 1.000 Euro überreicht. Außerdem konnte er mit einer Gewerbesteuer-Nachzahlung eines insolventen Unternehmens den Haushalt um 18.000 Euro füllen. „Damit können wir die Lücke für den Brückenneubau Stettiner Straße fast schließen“, freute sich Memmert.
Der Hilfsfonds „Kinder in Not“ wurde 2007 ins Leben gerufen, um sozial schwache Familien in finanziell schwierigen Situationen gezielt zu unterstützen. Allein aus den zwei zurückliegenden Wochen liegen laut Andreas Memmert acht Anträge vor. Dazu zählen nicht nur Bitten für den Kauf einer Jahreskarte im Schwimmbad, sondern auch ein Zuschuss für eine Waschmaschine und die Finanzierung einer Ferienfreizeit. „Häufig verbinden sich mit diesen Anfragen menschliche Schicksale wie der unverhoffte Tod des Ernährers, wobei die Frauen die Situationen anschließend kaum allein bewältigen können“, betonte der Bürgermeister und sagte weiter: „Der Flickenteppich weist immer größere Löcher auf. Das soziale Netz löst sich kontinuierlich auf.“ Ausdrücklich unterstrich Andreas Memmert, dass die Anträge unbürokratisch nach einem Sechs-Augenprinzip bearbeitet werden. Allein 2012 seien 180 Anträge mit einem Volumen von 9.200 Euro positiv entschieden worden. Das Gros der Wünsche beträfen Schuhe und Winterbekleidung.
Umso mehr freute er sich über die Aktion der LSW Netz aus Wolfsburg. Dessen Betriebsratsvorsitzender Rüdiger Beckmann zeigte sich sichtlich beindruckt von den Schilderungen des Verwaltungschefs: „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Hilfsfonds dort helfen können, wo wir leben und arbeiten und sehen, dass jeder einzelne Betrag gut ankommt.“ Unter dem Motto „Jeder Cent zählt“ spenden zahlreiche Mitarbeiter des Energieversorgers den auf monatlichen Verdienstabrechnung ausgewiesenen Cent-Betrag für diesen Fonds.
Im gleichen Tenor äußerte sich auch die Geschäftsführerin des Unternehmens, Sybille Schönbach: „Wir machen das gern und freuen uns über das tolle Feedback.“
Die LSW-Chefin sagte auch die Fortsetzung und die Beteiligung der Geschäftsführung für diese Rest-Cent-Aktion zu.


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