Bernd Fröhlich stellt am Sonntag die Vereinsarbeit vor und informiert über Denkmalschutz und Pflege.

Wer Geschichte vererben will, sollte sie pflegen

Tag des offenen Denkmals: Am kommenden Sonntag lädt das Heimatmuseum Hornburg zu einer Reise in die Vergangenheit ein.

Eine Reise in die Vergangenheit erwartet die Besucher in Hornburg am Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag, 14. September. Sowohl das Heimatmuseum als auch das Biedermeierhaus haben ein passendes Programm erarbeitet, um die Menschen für das kulturelle Erbe und Themen des Denkmalschutzes zu begeis-tern. Auch Hornburg reiht sich in die bundesweite Veranstaltung ein, erläutert Tradition und Geschichte, Notwendigkeit der Pflege von historischen Gebäuden. Im Heimatmuseum wird Christel Schlösser den Besuchern den Buchdruck vorführen. Sie war in den 60er Jahren die erste weibliche Auszubildende Niedersachsens, die den Beruf des Schriftsetzers erlernte. Des Weiteren informiert der Verein Interessengemeinschaft Bauernhaus (IgB) Interessierte und Denkmaleigentümer unter dem Motto „Denkmalschutz kann Spaß machen“.  „Der Verein existiert bereits seit 40 Jahren“, erzählte Bernd Fröhlich, IgB. Der Verein wolle über diverse Vorurteile im Denkmalschutz aufklären sowie über finanzielle Vorteile für Besitzer. Fragen zu der richtigen Pflege - Verwendung von geeigneten Materialien - kann der Verein ebenso beantworten.
Fragen rund um das Hornburger Biedermeierhaus beantwortet an diesem Sonntag Hanna Meyer von 13 bis 16 Uhr. Sie wird aus der Vergangenheit erzählen und den Besuchern zeigen, wie man vor 100 Jahren in Hornburg gelebt hat. Es waren einst ihre Großeltern, die das Biedermeierhaus bewohnt haben.
Geöffnet hat das Heimatmuseum am 14. September von 12.30 Uhr bis 17 Uhr. Auf Wunsch bietet der Förderkreis, das Museumsteam, gerne kurze Führungen am. Der engagierte Verein stellt seine Arbeit in den Räumlichkeiten vor und ist, da der Eintritt an diesem Tag in beiden Häusern frei ist, dankbar für jede Spende. Der Förderkreis benötige die finanzielle und ehrenamtliche Unterstützung dringend, so die Geschäftsführerin des Förderkreises, Karin Körner. Weitere Informationen unter www.museum-hornburg.de.


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