Die Tanzgruppe „Lüneburger Windmüller“ erfreute mit traditionellen Tänzen.

Landsmannschaft zeigte russische Folklore zwischen Tradition und Moderne

Viel Musik und Folklore erlebten die Besucher des Dorfgemeinschaftshauses in Schladen am Samstag, 18. Oktober. Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Landsgruppe Niedersachsen, hatte Mitglieder und Gäste zu einem Kulturfestival eingeladen, das unter dem Motto „Kultur zwischen Tradition und Moderne“ stand.

Die Vorsitzende der Landesgruppe, Lilli Bischoff, freute sich sehr darüber, dass sie so viele Gäste im Dorfgemeinschaftshaus begrüßen konnte. Unter anderen waren die Landtagsabgeordneten Marcus Bosse und Frank Oesterhelweg und die Ratsmitglieder Heinz-Jürgen Wiechens und Michael Grall zum Festival gekommen. Zum Einstimmen in den kulturellen Spätvormittag sangen die Gäste gemeinsam das Niedersachsenlied. Nach Begrüßung und Grußworten ging es dann, moderiert von Evelyn Egel, Schlag auf Schlag weiter mit Musik und Folklore.
Das Publikum honorierte den Auftritt der Trachtentanzgruppe „Lüneburger Windmüller“ ebenso wie den des Peiner Geschwisterpaares Jennifer und Alexander, die zu dem bekannten russischen Lied Kalinka in traditionellen Kostümen tanzten. Später zeigten die beiden jungen Tanzstars noch einmal, dass sie auch moderne Standardtänze im Repertoire haben. Die Sängerin Anna Prieb begeisterte, begleitet von Akkordeon und Balalaika mit drei Liedern und die Tanzgruppe Souvenir demonstrierte, wie vielfältig die russische Folklore sein kann.
Nach einer Pause, die von den Gästen gern dazu genutzt wurde, russische Spezialitäten zu genießen, standen noch Chormusik, Bauchtanz und weitere Darbietungen von den Tanzgruppen Souvenir oder Russkoje Serdze und einiges anderes auf dem Programm. Am Ende des Programms wurde deutlich, dass die russische Folklore sehr viel bunter ist, als es das Klischee vermuten lässt. Zum Ende der Veranstaltung sangen die Gäste gemeinsam mit den Chören aus Wolfsburg und Hannover das Deutschlandlied.


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