Immer wieder kommt es bei Einsätzen der Feuerwehr dazu, dass Szenarien zu bewältigen sind, bei denen Personen in größeren Höhen in einer Notlage vor einem Absturz gesichert werden müssen.

Gruppe für die Absturzsicherung stellt sich vor

Immer wieder kommt es bei Einsätzen der Feuerwehr dazu, dass Szenarien zu bewältigen sind, bei denen Personen in größeren Höhen in einer Notlage vor einem Absturz gesichert werden müssen. Auch für die eigenen Einsatzkräfte kann es erforderlich werden, in bestimmten Einsatzsituationen Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen. Lose Dachziegel oder Fassadenverkleidungen, nicht richtig gesicherte Gerüste, Sturmschäden und ähnliches können eine entsprechende Sicherung schnell notwendig machen.

Diese spezielle Aufgabe macht es erforderlich, Feuerwehrmitglieder, die sich diesem Thema annehmen wollen, zusätzlich auszubilden und ständig fortlaufend zu schulen. In den vergangenen drei Jahren wurde deshalb begonnen, acht Kameraden im Bereich der „Absturzsicherung“ durch Besuch eines entsprechenden Lehrgangs auszubilden. Diese Kameraden stehen seit dem primär unterstützend für Selbstrettungsübungen der Wehren in der Gemeinde Cremlingen zur Verfügung, speziell im Rahmen der Truppmannausbildung Teil II.

Im kommenden Jahr soll eine einsatzfähige Fachgruppe offiziell ins Leben gerufen werden. Um die schon bestehende Gruppe noch zu verstärken, fand am 1. November dieses Jahres ein Dienst für alle Kameradinnen und Kameraden der Gemeinde Cremlingen statt, um allen ein Überblick über die vielfältigen Aufgaben einer Absturzsicherungsgruppe aufzuzeigen. Rund 30 Einsatzkräfte waren der Einladung des stellvertretenden Ausbildungsleiters gefolgt und konnten sich ausführlich informieren.

An gleich mehreren Stationen wurden den Teilnehmern die verschiedensten Möglichkeiten der Absturzsicherung dargestellt. So konnten die Teilnehmer im ersten Teil des Dienstes Hintergründe über die Notwendigkeit der Absturzsicherung erfahren und eine Vorführung einer Rettungsübung auf einem Silo live verfolgen. Im zweiten Teil des Dienstes konnte jeder Teilnehmer selbst einmal die Gerätschaften ausprobieren, so war es möglich, den Auffanggurt anzuziehen und sich einmal im Seil hängen zu lassen, Handhabung der Karabiner, Bandschlingen und Ähnliches zu erproben, sowie die Handhabung der Seile und die richtige Verwendung der Knoten. Ganz besorderen Dank gilt der Familie Hantelmann aus Hemkenrode, die Ihr Gelände für diesen Übungsdienst zur Verfügung gestellt hatte.


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