Marc Lohmann kandidiert erneut als Bürgermeister für die Samtgemeinde Oderwald. Für den parteilosen Börßumer, der die Samtgemeinde Oderwald seit 2014 leitet, wäre es die dritte Amtszeit. Lohmann, der sich selbst als unerschütterlichen Optimisten sieht, joggt privat gern und liebt Musik. Wenn es ihm seine Arbeit erlaubt, verbringt er gern Zeit mit seiner Familie. Zur Samtgemeinde Oderwald zählen die sechs Ortschaften Börßum, Cramme, Dorstadt, Flöthe, Heiningen und Ohrum. Rund 6800 Menschen leben derzeit dort. Bei Lohmanns erster Kandidatur im Jahr 2014 stimmten 69 Prozent der Wähler für ihn; 2021 waren es dann schon 84 Prozent. Bleibt abzuwarten, wie die Wahl in diesem Jahr am 13. September ausfällt. Einen Gegenkandidaten gibt es – wie schon 2021 – nicht.

Die Digitalisierung der beiden Grundschulen hatte sich Marc Lohmann in seiner zweiten Amtszeit auf die Fahnen geschrieben. In seiner dritten Amtsszeit möchte sich Lohmann, sofern er gewählt wird, schwerpunktmäßig um die Bereiche Bildung und Kinderbetreuung kümmern. Dabei gehe es ihm in erster Linie um Standards und Zuverlässigkeit. 

Nachdem es in den beiden Grundschulen in Cramme und Börßum in allen Klassenzimmern mittlerweile Whiteboards gebe, sei es für ihn eine Selbstverständlichkeit, an beiden Grundschulen festzuhalten. In der Börßumer drückte er einst selbst die Schulbank. Bevor er hauptamtlicher Samtgemeinde-Bürgermeister wurde, leitete Diplom-Verwaltungswirt Marc Lohmann die Kommunalaufsicht des Landkreises Wolfenbüttel.

Sein Augenmerk will er in seiner dritten Amtszeit ganz besonders auch auf das Feuerwehrwesen legen. Zwei neue Feuerwehrfahrzeuge sollen in diesem Jahr für die Samtgemeinde angeschafft werden, da die Vorgängerfahrzeuge veraltet sind. In Groß Flöthe soll das Feuerwehrgerätehaus saniert werden. Außerdem soll mit dem Erweiterungsbau der Mensa der Börßumer Grundschule begonnen werden. Von dort aus werden dann rund 300 Mittagessen für alle Kindertagesstätten und Grundschulen in der Samtgemeinde Oderwald bereitgestellt. 

Zitat Lohmann: „Ich habe für eine erneute Kandidatur viel Zuspruch aus der Bevölkerung und der Politik erfahren. Meine Erfahrung möchte ich auch in die zukünftige Entwicklung unserer Samtgemeinde einbringen, gerade in herausfordernden Zeiten, wo die Kommunalfinanzen wegen unzureichender Finanzausstattung durch das Land drohen zu kollabieren, wo es angesichts demografischer Veränderungen Lösungen im Bereich sozialer, pflegerischer und medizinischer Lösungen für den ländlichen Bereich erfordert, im Bereich der Erziehung und Bildung (z. B. Rechtsanspruch Ganztag  für die Klassen 1 ab dem Schuljahr 2026/2027) etablierte Standards zu erhalten sind und wir auch verwaltungsintern die Digitalisierungsprozesse weiterhin konsequent fortführen werden.“